Polizeirevier Halle (Saale)
Vermeintliche Splitterbombe
Im Verlauf des Samstagnachmittags erging bei der Polizei ein Hinweis zu einer Person, welche selbst unkonventionelle Sprengmittel herstellen würde. Entsprechendes Videomaterial der Person aus dem Internet wurde dem Hinweis beigefügt, bei welchem dieser ausführlich über seine Projekte sprach.
Daraufhin wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des Beschuldigten in Halle-Neustadt durch die zuständige Staatsanwaltschaft verfügt und in den Abendstunden umgesetzt.
Die verdächtigen Gegenstände wurden unter Hinzuziehung von Entschärfern des Landeskriminalamtes überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass es sich um mit Mehl gefüllte Röhren handelte, welche technisch nicht zu einer Detonation geeignet waren.
Gegen den 20-jährigen deutschen Mann bestand jedoch bereits ein Waffenbesitzverbot, da er polizeilich bereits mehrfach mit verschiedenen Delikten in Erscheinung getreten ist. In der Wohnung wurden eine Schreckschusswaffe, Pfefferspray, Schlagringe und andere Gegenstände aufgefunden und beschlagnahmt. Der Beschuldigte wurde zur Durchführung weiterer Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht.
Versuchter Totschlag
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Hubertusplatz in Halle (Saale) kam es Samstag gegen 16.20 Uhr zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen drei Personen und einem Mann. In der Folge wirkten die drei Beschuldigten mit Schlägen und Tritten auf den Mann ein und brachten auch ein Messer zum Einsatz.
Der Geschädigte wurde dabei durch Stiche schwerverletzt und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Er befindet sich noch immer in einem kritischen Zustand.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei deutsche Männer, im Alter von 34 und 48 Jahren, sowie eine 31-jährige deutsche Frau. Diese konnten im Nahbereich des Tatortes durch Polizeikräfte gestellt und festgenommen werden. Ein Messer mit Blutanhaftungen hatte einer der Männer noch bei sich. Die drei Personen waren alkoholisiert und wurden in den Zentralen Polizeigewahrsam verbracht. Im Verlauf des Sonntages werden diese einem Haftrichter vorgeführt.
Unfall unter Alkoholeinfluss
Am Samstag wurde gegen 3 Uhr in der Merseburger Straße in Halle ein Mann mit Verletzungen im Gesicht festgestellt. Wie sich herausstellte, hatte er zuvor deutliche Mengen Alkohol konsumiert und war mit einem E-Scooter gegen ein Verkehrsschild gefahren. Aufgrund der Verletzungen war es nicht möglich, einen Atemalkoholwert zu ermitteln. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, medizinisch versorgt und eine Blutprobenentnahme veranlasst.
Unfall Motorrad
Am Samstag kam es gegen 15 Uhr in der Berliner Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Der Pkw machte eine starke Bremsung, sodass die dahinter fahrende Motorradfahrerin auffuhr. Durch den Aufprall wurde sie leicht verletzt.
Fahren unter Alkoholeinfluss
Im Zollrain wurde am Samstag gegen 23.30 Uhr ein E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,15 Promille. Es wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst und die Weiterfahrt untersagt.
Am Samstag wurde gegen 23.30 Uhr in der Industriestraße in Halle ein 28-jähriger Moldauer mit einem Kleintransporter kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab 1,26 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde veranlasst und der Führerschein sichergestellt.
Polizeirevier Saalekreis
100 km/h innerorts
Samstagmittag wurde in Hohenweiden eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Dabei wurden sieben Verstöße festgestellt und geahndet. Der höchstgemessene Wert lag bei 100 km/h innerorts. Diesen Fahrer erwarten mindestens 400 Euro Bußgeld zuzüglich Gebühren, zwei Punkte in Flensburg sowie mindestens ein Monat Fahrverbot.
Verkehrsstraftaten
Samstag gegen 17.30 Uhr wurde in der Weißenfelser Straße in Merseburg ein Pkw angehalten und kontrolliert. Der Fahrzeugführer wies Anzeichen für einen Betäubungsmittelkonsum auf und war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv. Geringe Mengen Betäubungsmittel wurden im Fahrzeug des Beschuldigten gefunden und sichergestellt. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.
Unfall unter Alkoholeinfluss
An der Lauchstädter Straße in Angersdorf kam es Samstag gegen 20.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Ein beteiligter 45-jähriger deutscher Fahrzeugführer hatte einen Atemalkoholwert von 0,88 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde veranlasst, der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Bei dem Unfall selbst entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Abgebranntes Fahrzeug mit Diebesgut
In der Nähe der Friedensstraße in Langeneichstädt wurde Samstag gegen 23 Uhr ein abgebrannter Pkw mit einem Anhänger aufgefunden. Auf dem Anhänger befand sich ein entwendeter Zigarettenautomat, welcher aus einer Diebstahlshandlung in Langeneichstädt stammte. Zur weiteren Ergründung des Sachverhalts wurden kriminaltechnische Maßnahmen durchgeführt.
Polizeirevier Mansfeld-Südharz
Sangerhausen – Auseinandersetzung
Am Samstag kam es gegen 18 Uhr vor einer Bank-Filiale in der Bucherstraße in Sangerhausen zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der mehrere Personen beteiligt waren. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine bislang unbekannte männliche Person, die die Filiale gerade verlassen hatte, von zwei namentlich bekannten Tatverdächtigen mit beleidigenden und fremdenfeindlichen Äußerungen konfrontiert. Im weiteren Verlauf kam es zu körperlichen Übergriffen, bei denen der Geschädigte durch Faustschläge sowie Tritte verletzt wurde.
Im Zuge der Auseinandersetzung wehrte sich der Geschädigte und versetzte einem der Tatverdächtigen einen Faustschlag ins Gesicht. Anschließend entfernte sich der Geschädigte fußläufig. Trotz sofort eingeleiteter Nahbereichsfahndung konnte die Person bislang nicht angetroffen werden.
Der verletzte Tatverdächtige wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Er erlitt eine Mittelgesichtsfraktur.