Polizeimeldungen vom Mittwoch, 18.02.2026

Polizeinachrichten
© H@llAnzeiger

Polizeirevier Halle (Saale)

Betäubungsmittel und Messer mitgeführt
Am 17.02.2026 wurde gegen 16 Uhr eine dreiköpfige Personengruppe am Busbahnhof in Halle (Saale) kontrolliert. Bei einem 26-jährigen Mann wurde dabei eine geringe Menge Betäubungsmittel sowie ein Einhandmesser aufgefunden. Die Gegenstände wurden sichergestellt, ein Platzverweis erteilt und Strafverfahren eingeleitet.

Pkw-Fahrer ohne Fahrerlaubnis macht falsche Namensangaben
Am 17.02.2026 wurde gegen 23 Uhr in der Merseburger Straße der Fahrzeugführer eines Pkw kontrolliert. Der Fahrzeugführer gab vor, keine Dokumente mitzuführen und machte falsche Angaben zu seiner Identität. Im Rahmen der Prüfung kam heraus, dass die Namensangabe falsch war und es sich um einen 16-jährigen handelte, welcher folglich nicht im Besitz der nötigen Fahrerlaubnis war. Weiter führte er aus, dass er das Fahrzeug von einem Freund widerrechtlich nutze. Die Weiterfahrt wurde untersagt und Strafanzeigen sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige eingeleitet.

Polizeirevier Saalekreis

Diebstahl
Bad Dürrenberg – Am 18. Februar 2026 wurde die Polizei gegen 01.30 Uhr über einen Diebstahl aus einem Kellerabteil informiert. Der Besitzer eines E-Bikes hatte festgestellt, dass sein Rad entwendet wurde. Dank eines im Fahrrad verbauten Live-Trackers konnte er den genauen Standort ermitteln. Die Beamten nahmen sofort die Ermittlungen auf und konnten einen 34-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe des angegebenen Standortes stellen. Es stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige das Kellerabteil des Besitzers aufgebrochen hatte, um das E-Bike zu stehlen. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Sachen wurden Einbruchsequipment sowie ein Bundespersonalausweis, welcher als gestohlen gemeldet wurde, aufgefunden und sichergestellt. Weitere Ermittlungen wurden eingeleitet.

Unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln
Merseburg – Im Rahmen einer Streifenfahrt stellten die Beamten am 18.02.2026 gegen 00.20 Uhr einen Radfahrer fest, der beim Erblicken des Streifenwagens abstieg. Der 34-Jährige wurde in der Naumburger Straße einer Kontrolle unterzogen. Bei einer durchgeführten Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten in seinem Portemonnaie ein Klemmtütchen mit einer kristallinen Substanz, die nach ersten Erkenntnissen als Betäubungsmittel eingestuft werden konnte. Der Radfahrer wurde daraufhin ordnungsgemäß belehrt. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und weiteren Ermittlungen eingeleitet.

Merseburg – Die Polizeibeamten befuhren am 17. Februar 2026 gegen 23 Uhr die König-Heinrich-Straße in Merseburg und kontrollierten eine 36-jährige Radfahrerin. Nach der Überprüfung ihrer Personalien wurde eine freiwillige Nachschau ihrer mitgeführten Sachen durchgeführt. Dabei wurden zwei Klemmtütchen mit einer kristallinen Substanz sichergestellt. Die Radfahrerin wurde über den Tatvorwurf informiert und im Anschluss belehrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Betrug
Merseburg – Am 17. Februar 2026 wurde der Polizei ein Betrug gemeldet. Eine unbekannte Tätergruppierung versuchte eine ältere Dame zum Opfer eines Betrugs zu machen. Die Dame erhielt einen Anruf von einer vermeintlichen Polizeibeamtin, die ihr mitteilte, dass in der Region mehrere Überfälle stattgefunden hätten. Es sei dabei eine Adresse gefunden worden, die mit ihr in Verbindung stehe. Im Verlauf des Gesprächs wurde der Dame mitgeteilt, dass sie zur Bank gehen und 9.000 Euro abheben solle, um den Täter zu fassen. Es wurde weiter betont, dass sie nicht auflegen dürfe. Später sprach die Dame mit einem Mann, der die Informationen der ersten Anruferin bestätigte. Der Täter forderte die Dame auf, Schmuck und Geld in einen Kochtopf zu packen. Während des eineinhalbstunden langen Gesprächs gab die Dame persönliche Informationen zu ihrem Eigentum preis. Jedoch folgte sie den Anweisungen nicht und unternahm keine weiteren Schritte. Es kam zu keinem Schaden.
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen und rät, bei verdächtigen Anrufen niemals persönliche Informationen oder Geld an Unbekannte zu übermitteln. Die Ermittlungen in diesem Fall wurden aufgenommen.

Polizeirevier Mansfeld-Südharz

Eisleben – Gartenlaube brennt erneut
In den Nachmittagsstunden des 17.02.2026 wurde in der Gartenanlage im Hüttengrund ein Feuer gemeldet. Die Reste einer Gartenlaube, welche bereits im Mai 2025 brannten, standen erneut in Flammen. Die Feuerwehr konnte die Flammen vollständig löschen. Personen kamen nicht zu Schaden. Es besteht der Verdacht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Blankenheim – Holzschredder steht in Flammen
In der Annaröder Straße brannte am Dienstagabend ein Holzschredder. Die Feuerwehr kam zum Löscheinsatz. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei ist das Brandgeschehen auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Röblingen am See – Fahrzeugbrand
Am Mittwochvormittag fing ein Pkw in der Großen Seestraße während der Fahrt Feuer. Die Fahrerin konnte das Fahrzeug rechtzeitig anhalten und die Feuerwehr alarmieren. Durch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern, welche den Entstehungsbrand mit Handfeuerlöschern bekämpften, war das Löschen durch die Feuerwehr nicht mehr erforderlich. Diese kontrollierten jedoch aus professioneller Sicht das Ergebnis. Der Schaden blieb dadurch gering. Der Pkw musste vom Brandort abgeschleppt werden.

Hettstedt – Minibagger entwendet
Von einem Firmengelände im Gewerbering wurde ein Minibagger entwendet. Letztmalig gesehen wurde das Fahrzeug am Sonnabend, den 14.02.2026. Das Fahrzeug hat einen Wert von ca. 10.000 Euro. Derzeit liegen keine Hinweise vor, wie der Bagger vom Abstellort entfernt wurde.