Hauptbahnhof: 57-Jähriger führt fremdes Dokument, Messer und Schreckschusspistole mit sich

Polizei
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Halle/BPol. Am Mittwoch, 14. Januar 2026, sprach eine Streife der Bundespolizei gegen 19.15 Uhr im Hauptbahnhof Halle (Saale) einen 57-Jährigen an. Der Aufforderung, sich auszuweisen, kam er nicht nach. Er gab an, keinerlei Dokumente mit sich zu führen und verweigerte mündliche Angaben zu seiner Person. Im Weiteren holte jener Mann seine Geldbörse aus der Tasche und öffnete diese.

Hierbei fiel der eingesetzten Beamtin ein Aufenthaltstitel auf. Das Dokument war auf eine weibliche Person ausgestellt. Als der Deutsche auf die Feststellung angesprochen wurde, packte er die Geldbörse wieder ein und teilte mit, den Ausweis in der Vergangenheit gefunden zu haben. Es erfolgte seine Mitnahme zum nahegelegenen Bundespolizeirevier. Hierbei verhielt sich er Mann zunehmend aggressiv und respektlos, leistete den Weisungen keinerlei Folge, sperrte sich gegen die Mitnahme und versuchte sich mehrmals aus dem Griff eines Beamten loszureißen.

Auf der Dienststelle erfolgte seine und die Durchsuchung der mitgeführten Sachen. Hierbei stellten die Beamten jenen Aufenthaltstitel, welcher auf eine tunesische Staatsangehörige ausgestellt war, ein Cutter- sowie ein Küchenmesser, eine geladene Schreckschusspistole und Personaldokumente des 57-Jährigen fest. Bis auf letztgenannte wurden die aufgefundenen Gegenstände entsprechend sichergestellt.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest brachte bei dem Mann einen Wert von 2,71 Promille. Er erhielt Anzeigen wegen Verweigerung der Angaben zur Person, tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Unterschlagung sowie wegen Verstößen nach dem Waffengesetz.