Prominente Unterstützung für den Lesesommer 2026 in Sachsen-Anhalt

Peter Maffay und Ehefrau Hendrikje Balsmeyer. Foto:

Halle/LVwA. Mit jeder Menge Energie, Quietscheenten, einem ferngesteuerten Moderator und einer Riesenportion Eis ist heute im Kulturhaus Weißenfels der 17. landesweite Lesesommer offiziell gestartet. Rund 160 Schülerinnen und Schüler sorgten gemeinsam mit prominenten Gästen aus Politik, Sport und Kultur für einen lebendigen Auftakt und machten klar: Lesen kann alles, außer langweilig sein. 378 Schülerinnen und Schüler hatten sich in Halle im letzten Jahr beteiligt. Diesen Rekord gilt es zu knacken!

Bühne frei fürs Lesen und für Social Media

Neu in diesem Jahr: Der Lesesommer geht auch digital richtig an den Start. Eine begleitende Social-Media-Kampagne bringt bekannte Gesichter aus Sachsen-Anhalt direkt zu den Kindern und Jugendlichen auf die Bildschirme.

Den Auftakt macht Bildungsminister Riedel mit einem persönlichen Statement. Ihm folgen unter anderem Peter Maffay mit seiner Frau Hendrikje Ballsmeyer, Handball-Meistertrainer Bennet Wiegert, die Hanni und Nanni-Darstellerinnen aus dem Teil „Mehr als beste Freunde“, angesagte Influencer sowie viele weitere bekannte Sportlerinnen und Sportler, Persönlichkeiten aus Medien und Gesellschaft und natürlich auch Ministerpräsident Sven Schulze.

Ihre Botschaft: Lesen ist nicht oldschool. Es ist der Schlüssel zu allem, was Spaß macht, weiterbringt und inspiriert. In kurzen Videos und Posts zeigen sie ihre ganz persönlichen Zugänge zu Büchern und Geschichten.

Und auch LVwA-Präsident Thomas Pleye macht mit und ruft zugleich alle im Land zum Mitmachen auf und lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ein, sich mit einem eigenen Beitrag an der Kampagne zu beteiligen und Teil einer großen Leseratten-Community zu werden.

Ob Lieblingsbuch, Lieblingsleseplatz oder einfach die Frage, warum Lesen Spaß macht oder wichtig ist – alles ist erlaubt. Ziel ist es, andere zu inspirieren, selbst wieder zum Buch zu greifen und vielleicht auch mal die Konsole oder das Handy beiseitezulegen. Pleye geht dabei mit gutem Beispiel voran und tauscht in einem eigenen Post seinen täglichen Lesestoff, dicke Akten gegen sein aktuelles Lieblingsbuch.

61 Bibliotheken machen mit – so viele wie noch nie

Auch vor Ort gibt es viel zu entdecken: 61 Bibliotheken (im vergangenen Jahr waren es 58) im ganzen Land beteiligen sich am Lesesommer mit ganz eigenen Ideen, kreativen Aktionen und spannenden Programmen. Von Lesenächten über Quizformate bis hin zu kleinen Wettbewerben ist alles dabei, was Lust aufs Lesen macht.

Die Bibliotheken sind damit, wie jedes Jahr, das Herzstück der Aktion und echte Möglichmacher für unvergessliche Sommerferien mit Buch. Die Stadtbibliothek lädt neben vielen anderen Programmpunkten alle Kinder und Jugendliche zu einer großen Abschlussparty am 10. Oktober ein.

Lesesommer – wie funktioniert das eigentlich?

Ganz einfach: Kinder und Jugendliche melden sich in ihrer Bibliothek an, schnappen sich spannende Bücher und lesen, was das Zeug hält. Jedes gelesene Buch wird bewertet, oft kombiniert mit kleinen Gesprächen oder kreativen Aufgaben.

Wer zwei Bücher schafft, erhält am Ende ein Zertifikat und vor allem: jede Menge neue Lieblingsgeschichten. Viele Schulen im Land honorieren die Leseleistungen mit einer guten Note.

Ein Erfolgsmodell wächst weiter

Dass das Konzept funktioniert, zeigt der Blick aufs vergangene Jahr: Beim 16. Lesesommer haben 7.884 Kinder und Jugendliche teilgenommen, und damit so viele wie noch nie. Das bedeutet einen Zuwachs von über 1.200 Teilnehmenden im Vergleich zum Vorjahr. Ein klarer Beweis dafür, dass Lesen alles andere als aus der Mode ist, wenn man es richtig anpackt. Mit dem Lesesommer setzt Sachsen-Anhalt seit nunmehr 17 Jahren ein starkes Zeichen für Leseförderung, Kreativität und Bildung.