Rund 3.100 landwirtschaftliche Betriebe werden zur Agrarstrukturerhebung 2026 in Sachsen-Anhalt befragt

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Halle/StatLa. Ab Anfang März 2026 beginnt die Befragung zur Agrarstrukturerhebung 2026. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, erhalten rund 3.100 landwirtschaftliche Betriebe ab einer bestimmten Mindestgröße Post vom Amt. Die Erhebung wird in allen EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt und umfasst Fragen zu verschiedenen Themenkomplexen wie z. B. Rechtsform, Erwerbscharakter, Bodennutzung, Viehbestände und Haltungsverfahren, ökologischer Landbau und ökologische Viehhaltung, Pachtflächen und -entgelte, Grünlandmanagement, im Betrieb tätige Arbeitskräfte, Einkommenskombinationen und Betriebsleitung/Geschäftsführung.

Ziel der Erhebung ist die Gewinnung umfassender, aktueller und zuverlässiger statistischer Informationen über die Betriebsstruktur und die soziale Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben. Zunehmend spielen auch umwelt- und klimaschutzrelevante Themen eine Rolle, wie die Fragen zum Zwischenfruchtanbau, zur bewässerten Fläche und zum Grünland- und Düngemanagement.

Die Befragung der Betriebe erfolgt mit Hilfe eines Online-Fragebogens. In Ausnahmefällen wie zum Beispiel bei fehlender technischer Ausstattung ist die Anforderung eines Papierfragebogens möglich.
Um Auskunftspflichtige möglichst zu entlasten, werden vorhandene Verwaltungsdaten genutzt. Dafür ist es erforderlich, dass von den Auskunftspflichtigen in den Fragebogen u. a. die Antragsnummern aus dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem (lnVeKoS) und dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) eingetragen werden.

Die erhobenen Daten werden umfassend auf Unstimmigkeiten geprüft, anonymisiert und danach zusammengefasst, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Betriebe oder Personen gezogen werden können.