Gewerbesteuer in Sachsen-Anhalt im 1. Quartal 2026 im Vorjahresvergleich gefallen

Gewerbesteuer
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Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt nahmen im 1. Quartal 2026 insgesamt 268,5 Mio. Euro Gewerbesteuer ein – ein Rückgang um 33,7 Mio. Euro (-11,2 %) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei verzeichneten 100 Gemeinden (45,9 %) Mehreinnahmen, während 118 Gemeinden (54,1 %) Rückgänge hinnehmen mussten.

Kreisfreie Städte (Zuwachs)

Die 3 kreisfreien Städte verbuchten einen Zuwachs von 27,5 % (+17,5 Mio. Euro) auf insgesamt 81,1 Mio. Euro (30,2 % des Gesamtaufkommens):

  • Magdeburg: Höchste Gesamteinnahmen mit 41,6 Mio. Euro (+4,7 %).

  • Halle (Saale): Größter Zuwachs um +67,9 % (+13,2 Mio. Euro) auf 32,6 Mio. Euro nach Hebesatzanhebung.

  • Dessau-Roßlau: Geringste Einnahmen der kreisfreien Städte mit 6,9 Mio. Euro (+54,1 %).

Kreisangehörige Gemeinden (Rückgang)

Die 215 kreisangehörigen Gemeinden verzeichneten einen deutlichen Rückgang um 21,5 % (-51,2 Mio. Euro) auf 187,4 Mio. Euro:

  • Höchste Einnahmen: Lutherstadt Wittenberg (7,5 Mio. Euro), Lützen (7,2 Mio. Euro), Hansestadt Stendal (7,0 Mio. Euro) und Bernburg (Saale) (6,9 Mio. Euro).

  • Größter Verlust: Die Stadt Leuna erlitt mit einem Minus von 21,7 Mio. Euro (-79,5 %) den landesweit größten Rückgang.

Angaben: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt.