Halle/StatLa. Im Jahr 2025 standen in den 44 Krankenhäusern Sachsen-Anhalts 13.525 Betten zur Verfügung, darunter 700 Intensivbetten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das insgesamt 72 Betten weniger als im Jahr zuvor und 2.544 Betten weniger als 2015. Während die Bettenanzahl seit 2015 stets rückläufig war, erhöhte sich die Zahl der Intensivbetten zwischenzeitlich. So standen 2015 in den 48 Krankenhäusern des Landes 954 Intensivbetten zur Verfügung. Die Zahl der Intensivbetten nahm über die Jahre danach bis 2017 auf 972 zu und ist seitdem bis 2024 um 276 Betten (-28,4 %) zurückgegangen. 2025 erhöhte sich die Anzahl der Intensivbetten erstmals seit 2018 wieder, allerdings nur um 4 Betten gegenüber dem Vorjahr.
505.579 Patientinnen und Patienten wurden behandelt
Ein ähnlicher Trend war auch bei den Patientenzahlen festzustellen. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 603.769 Patientinnen und Patienten behandelt. In den beiden Folgejahren waren es ebenfalls Werte über 600.000. Ab 2018 sank die Anzahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen bis auf den tiefsten Wert von 479.555 im Jahr 2021. Danach stieg die Anzahl bis 2025 auf 505.579 Patientinnen und Patienten an. Das waren 5.446 mehr als im Jahr zuvor, jedoch 19,4 % weniger als 10 Jahre zuvor.
Bettenauslastung betrug 71,2 %
Die Bettenauslastung stieg 2025 um 0,4 Prozentpunkte auf 71,2 % (2024: 70,8 %), war jedoch immer noch niedriger als 2015 mit 74,2 %. Besonders stark sank die Bettenauslastung in der Intensivmedizin im Vergleich zu 2015. Diese betrug damals 79,5 %, nahm dann ab und stieg seit dem Corona-Pandemiejahr langsam wieder an. Im aktuellen Berichtsjahr stieg die Intensivbettenauslastung gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozentpunkte auf 67,7 %.
Patientinnen und Patienten wurden durchschnittlich 6,9 Tage behandelt
Die durchschnittliche Verweildauer einer Patientin oder eines Patienten bewegte sich in den letzten 10 Jahren mit etwa 7 Tagen auf dem gleichen Niveau. Im aktuellen Berichtsjahr wurden die Patientinnen und Patienten durchschnittlich 6,9 Tage im Krankenhaus behandelt.
Die Ergebnisse stammen aus der jährlich stattfindenden Krankenhausstatistik (Grunddaten).