Halle/StatLa. Im Schuljahr 2025/26 werden an den 850 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt 211.854 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Rückgang um 45 Schülerinnen und Schülern im Vergleich zum vorherigen Schuljahr. Zuvor waren die Schülerzahlen seit dem Schuljahr 2010/11 kontinuierlich gestiegen. Insbesondere der Rückgang an den Grundschulen um 1.332 bzw. -1,7 % auf 77.466 Schülerinnen und Schüler leitet im aktuellen Schuljahr eine Trendwende dieser Entwicklung ein.
Bei den weiterführenden Schulen steigen hingegen die Schülerzahlen an Sekundarschulen auf 41.859 (+438 bzw. +1,1 %), an Gemeinschaftsschulen auf 17.907 (+303 bzw. +1,7 %), Gymnasien auf 51.855 (+102 bzw. +0,2 %), Gesamtschulen auf 8.145 (+153 bzw. +1,9 %), Freie Waldorfschulen auf 1.470 (+51 bzw. +3,6 %) und die Förderschulen auf 12.864 (+258 bzw. +2,0 %).
Die Schulen des zweiten Bildungsweges verzeichnen einen Rückgang um 21 bzw. 6,8 % auf 288 Schülerinnen und Schüler.
Im Schuljahr 2025/26 lernen 24 609 (+1.296 bzw. +5,6 %) Schülerinnen und Schüler mit ausländischer Staatsangehörigkeit an den allgemeinbildenden Schulen. Der Anteil an der Gesamtschülerschaft beträgt damit 11,6 % (Vorjahr: 11,0 %). Die häufigsten Staatsangehörigkeiten sind Syrien mit 7.098, Ukraine mit 5.712 und Afghanistan mit 1.644 Schülerinnen und Schülern.
Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilt, werden nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2025/26 an den öffentlichen berufsbildenden Schulen 39.801 Schülerinnen und Schüler, 48 Personen bzw. 0,1 % weniger als im Vorjahr (39.849) unterrichtet. Dagegen wird erneut ein Anstieg bei den ausländischen Jugendlichen um 375 bzw. 7,2 % auf 5.610 Personen verzeichnet.
Die Angaben sind vorläufig. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.