Interkommunale Zusammenarbeit stärkt den Wirtschaftsstandort
Zu einem strategischen Wirtschaftsgespräch haben sich Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, Kabelsketals Bürgermeister Martin Senkbeil und Landsbergs Bürgermeister Tobias Halfpap mit der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft Industriegebiet Halle-Saalkreis mbH & Co. KG (EgIG) getroffen.
Thema des Treffens im halleschen Ratshof waren aktuelle Entwicklungen im Star Park. Dabei haben die Beteiligten eine durchweg positive Bilanz der bisherigen Entwicklung gezogen. Im Industriegebiet Star Park Halle A 14 arbeiten heute rund 3.500 Menschen. Die ansässigen Unternehmen haben bislang mehr als 700 Mio. Euro am Standort investiert.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die interkommunale Zusammenarbeit, die Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderung sowie die kontinuierliche Optimierung des behördlichen Unternehmensservices. Die Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe des Star Parks bildet derzeit ein umfangreiches Nacherschließungsprogramm mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Mio. Euro. Mit dem Ausbau der Verkehrs-, Medien- und Gleisinfrastruktur wird die langfristige Leistungsfähigkeit des vollständig belegten Industriegebietes gesichert. Gleichzeitig entstehen die Voraussetzungen für Werkserweiterungen und Neubauten der ansässigen Unternehmen.
Die Maßnahmen werden durch die Entwicklungsgesellschaft Industriegebiet Halle-Saalkreis mbH & Co. KG umgesetzt und maßgeblich mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Gemeinsame Ziele für die nächste Entwicklungsstufe
Die drei Verwaltungschefs verständigten sich darauf, die Weiterentwicklung weiterhin gemeinsam aktiv zu begleiten und den Unternehmen auch künftig einen schnellen, verlässlichen und möglichst bürokratiearmen Verwaltungssupport aus einer Hand zu bieten. Im Fokus stehen zudem insbesondere bedarfsgerechte Verbesserungen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), um den Standort für Fachkräfte aus der gesamten Region noch besser erreichbar zu machen.
„Der Star Park ist ein gemeinsames Erfolgsprojekt unserer Region. Die enge Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg ist ein wesentlicher Faktor dafür, dass Unternehmen hier optimale Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen vorfinden. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen“, betonten die drei Verwaltungschefs. Um die anstehenden Projekte eng zu begleiten und die nächsten Maßnahmen gemeinsam abzustimmen, wurde bereits ein weiteres Strategietreffen vereinbart.