Halle/StatLa. Im Jahr 2025 wechselten in Sachsen-Anhalt bei 2.393 Kauffällen landwirtschaftliche Grundstücke ihre Besitzenden. Mit 10 Fällen mehr als im Vorjahr war die Anzahl der Verkäufe nahezu konstant. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurde dabei eine Gesamtfläche von 7.406 ha veräußert.
Landwirtschaftlicher Boden war teurer als im Vorjahr
Die realisierte Kaufsumme lag bei insgesamt 171,3 Mio. Euro, damit wurde durch den Verkauf landwirtschaftlicher Fläche 21,7 % mehr Umsatz erzieht als 2024 (140,8 Milo. Euro). Der durchschnittliche Kaufwert betrug 23.133 Euro/ha. Dieser war um 1.111 Euro/ha höher als im Vorjahr (22.022 Euro/ha). Je Verkaufsfall wurden im Landesdurchschnitt 3,09 ha landwirtschaftlicher Boden veräußert.
Wie bereits seit 2020 fanden die meisten Veräußerungen mit 383 Fällen im Landkreis Harz statt, hier wurde insgesamt eine Summe von 40,2 Mio. Euro umgesetzt. Im Landkreis Börde gab es 297 Fälle. Der Bördeboden war mit 32.962 Euro/ha am teuersten zu erwerben.
Die wenigsten Verkäufe fanden in den kreisfreien Städten Halle (Saale) mit 6 Fällen, in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 15 Fällen und in Dessau-Roßlau mit 21 Fällen statt.
Am günstigsten konnte landwirtschaftlicher Boden in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau erworben werden. Mit 7.592 Euro/ha lag der Kaufwert hier zum einen noch unter dem Niveau von 2024 (8.150 Euro/ha) und zum anderen um 67,2 % unter dem Landesdurchschnitt.