Teuchern /OT Krauschwitz – Am 16. Juli 2026 wurde der Polizei bekannt, dass ein 40-jähriger Deutscher mehrere Personen aus seinem familiären Umfeld mit einer Waffe bedrohen soll. Zudem habe der Mann seinen Suizid angekündigt.
Als die alarmierten Polizeikräfte gegen 15.15 Uhr am Wohnort des Tatverdächtigen eintrafen, stellten sie ihn in einem Pkw fest. Er fuhr mit dem Auto auf die Beamten zu. In diesem Zusammenhang gab ein Polizeibeamter mit seiner Dienstwaffe Schüsse auf das Fahrzeug ab, um ein weiteres gefährliches Agieren zu verhindern. Das Auto des Mannes wurde durch die Schussabgabe beschädigt. Dennoch setzte der Tatverdächtige seine Flucht fort. Das Fahrzeug konnte schließlich kurz darauf auf der Verbindungsstraße zwischen Krauschwitz und Krössuln angehalten und der Tatverdächtige überwältigt und festgenommen werden.
Im Pkw befand sich neben dem Mann eine 36-jährige deutsche Frau. Diese musste aufgrund eines Schockzustandes zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Im Tatfahrzeug wurde eine Schusswaffe aufgefunden und sichergestellt. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass es sich um eine Schreckschuss- bzw. Softairwaffe handelt. Die Untersuchungen dazu dauern an.
Die Ermittler des Zentralen Kriminalitätsdienstes der Polizeiinspektion Halle (Saale) nahmen umgehend ihre Arbeit auf. Am Tatort und am Festnahmeort fanden eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung sowie Zeugenbefragungen statt. Es erfolgte weiterhin die Sicherstellung des Tatfahrzeugs. Der Tatverdächtige wurde in den Zentralen Polizeigewahrsam in Halle (Saale) eingeliefert. Im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft wird geprüft, ob gegen den Mann ein Haftantrag gestellt wird.
Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an.
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Hinweis:
Falls Sie unter einer seelischen Belastung leiden oder selbstmordgefährdet sind, erhalten Sie Hilfe bei der Telefonseelsorge. Wählen Sie die Nummer 0800 111 0 111 und reden Sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern! Diese werden Ihnen helfen.
Wenn Sie glauben, dass jemand selbstmordgefährdet ist und Sie seine Kontaktdaten haben, sollten Sie dies umgehend Ihrer Polizeidienststelle melden, damit diese dem/der Betroffenen helfen kann. Es ist auch hilfreich, den/die Betroffene/n dazu zu ermutigen, mithilfe der oben genannten Kontaktdaten eine Hotline zur Suizidprävention zu kontaktieren.