3/4 der Sachsen-Anhalter im Alter von 15 bis 64 Jahren waren 2025 erwerbstätig

Statistisches Landesamt
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Nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025 waren in Sachsen-Anhalt 75,1 % (938.000 Personen) der 15- bis unter 65-Jährigen erwerbstätig. Nach einem Anstieg der Erwerbstätigenquote von 73,0 % im Jahr 2015 auf 76,4 % im Jahr 2024 ging sie 2025 leicht zurück.

Die Erwerbstätigenquote der Männer lag bei 76,4 %, die der Frauen bei 73,8 %. In allen Altersgruppen waren Männer häufiger erwerbstätig als Frauen. Besonders groß war der Unterschied bei den 30- bis 34-Jährigen: 83,2 % der Männer und 74,0 % der Frauen waren erwerbstätig. Bei den 35- bis 40-Jährigen glichen sich die Quoten mit 86,6 % bei den Männern und 85,8 % bei den Frauen nahezu an. Der Anteil der Nichterwerbspersonen betrug bei Männern 19,3 %, bei Frauen 22,9 %.

Von den Erwerbstätigen verfügten 88,7 % über einen beruflichen Bildungsabschluss. Die Mehrheit hatte eine Lehre oder Berufsausbildung (57,8 %) abgeschlossen, 16,9 % einen akademischen Abschluss und 14,0 % einen Fachschulabschluss. Bei Frauen waren Fachschul- (17,9 %) und Hochschulabschlüsse (18,2 %) häufiger vertreten als bei Männern. Jüngere Erwerbstätige im Alter von 25 bis 39 Jahren verfügten mit 22,4 % häufiger über einen akademischen Abschluss als die 55- bis 64-Jährigen (14,6 %).

Von den insgesamt rund 971.000 Erwerbstätigen waren 86,9 % Angestellte, 6,8 % selbstständig, 3,4 % verbeamtet und 2,9 % in Ausbildung. Die Erwerbslosenquote lag bei 4,9 %.

Ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestritten 43,8 % der Bevölkerung aus eigener Erwerbstätigkeit. Von Rente oder Pension lebten 29,1 %, Einkünfte von Angehörigen erhielten 17,5 %, und 5,5 % bezogen Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld. Weitere 4,2 % finanzierten ihren Lebensunterhalt überwiegend aus anderen Quellen.

Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Sie werden mit dem Vorliegen der Endergebnisse revidiert. Die Ergebnisse für Vorjahre basieren auf den Endergebnissen. Die Ergebnisse des Mikrozensus basieren auf einer Haushaltsbefragung, für die jährlich 1 % der Privathaushalte befragt wird.

Angaben: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt.