Stadt beteiligt sich an bundesweiten Aktionswochen „Deutschland trennt“

Mülltrennung Recycling
© H@llAnzeiger

Halle/PSt. Die Stadt Halle (Saale) ruft zur Teilnahme an den bundesweiten Aktionswochen „Deutschland trennt“ vom 06. bis 21. Juni 2026 auf. Auch heute noch landen viele Wertstoffe im Restmüll oder „Fehlwürfe“ verunreinigen die gelbe Tonne.

Um die Recyclingquoten von Kunststoff, Metall, Papier und Glas nachhaltig zu erhöhen, beteiligt sich die Stadt Halle (Saale) an der Initiative „Deutschland trennt“.

Das Ziel: Aufklärung mit Spaß verbinden und zeigen, dass jede und jeder Einzelne einen effektiven Beitrag zum Ressourcenschutz leisten kann.

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, wird der Marktplatz von 13 bis 18 Uhr zum Informationszentrum für moderne Kreislaufwirtschaft. Schon von weitem sichtbar durch imposante Luftskulpturen in Form von Verpackungen, lädt ein Showtruck alle Einwohnerinnen und Einwohner zum Dialog ein. Das Team der Initiative „Mülltrennung wirkt“ steht gemeinsam mit der kommunalen Abfallberatung für Fragen bereit.

Für Unterhaltung ist gesorgt, etwa mit Wissenstests – am Fragenrad können Besucherinnen und Besucher ihr Trenn-Know-how beweisen und Preise gewinnen – oder mit spielerischem Lernen: Das Maskottchen „Trennbär“ unterstützt insbesondere die Jüngsten dabei, Abfälle spielerisch den richtigen Tonnen zuzuordnen.

Die Aktionswochen wurden von der Initiative „Mülltrennung wirkt“ ins Leben gerufen, die 2020 von den zehn dualen Systemen in Deutschland gegründet wurde. Da Fehlwürfe das Recycling oft komplett verhindern, ist die Sensibilisierung der Haushalte der wichtigste Hebel für einen geschlossenen Stoffkreislauf. Wertvolle Rohstoffe, die im Restmüll landen, gehen für die Wiederverwertung verloren – die Aktion „Deutschland trennt“ will dies ändern.