Stadt erweitert Maßnahmenplan zum Sondervermögen

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Halle/PSt. Europachaussee, Künstlerhaus, Schul-Sanitäranlagen – die „Wunschliste“ mit Projekten, die mit Mitteln aus dem Fördertopf des Bundes „Infrastruktur und Klimaneutralität“ realisiert werden sollen, wird länger. In seiner April-Sitzung hat der Stadtrat dem Änderungsbeschluss der Verwaltung zur Umsetzung des sogenannten Sondervermögens mehrheitlich zugestimmt.

Dementsprechend wurden fünf neue Projekte auf den Maßnahmenplan gesetzt:

  • Die Verlängerung der Europachaussee bis zur B91 ist eine wesentliche Voraussetzung für die Vollendung des Stadtbahnprogramms und eine nachhaltige Verkehrsentwicklung im Süden und Osten der Stadt (15 Millionen Euro).
  • Die Stadt will einen Verfügungsfonds für schulische Sanitäranlagen einrichten, die dringend saniert werden müssen (1,1 Mio. Euro).
  • Entlang der Salzmünder Straße /Heidestraße zwischen Nietleben und Dölau soll ein Rad- und Gehweg entstehen. Dazu liegt seit Mai 2022 ein Variantenbeschluss des Stadtrats vor (3,3 Mio. Euro).
  • Um die weitere Nutzung des Künstlerhauses 188, das sich im Eigentum der Stadt befindet, zu gewährleisten, müssen Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen und Elektrik erneuert werden (3,2 Mio. Euro).
  • Der Universitätssportverein Halle e.V. plant eine barrierefreie, multifunktionale Freiluftsporthalle, die ganzjährig dem Vereins-, Breiten-, Schul- und Gesundheitssport sowie für inklusive Angebote zur Verfügung steht (1,4 Mio. Euro).

Die im Gegenzug gestrichenen Maßnahmen werden einer erneuten zeitlichen und finanziellen Priorisierung im Rahmen künftiger Haushaltsplanungen unterzogen. Dazu zählen fünf Straßensanierungen, der Brückenneubau in Angersdorf, die Neugestaltung des Marktplatzes und der Aussichtsterrassen im Heinrich-Heine-Park, die Sanierung des Funktionsgebäudes des VfL Halle 96 und die Etablierung einer Druck-, Scan-und Multifunktionslösung.