Nationaler Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt

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Magdeburg/MJ. Deutschland begeht am 11. März den Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt und setzt ein Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen, ihren Angehörigen sowie den Einsatz- und Rettungskräften. Im Mittelpunkt stehen Erinnerung, Mitgefühl und ein starker Opferschutz. Der Gedenktag wird in Deutschland seit 2022 offiziell begangen und knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer von Terrorismus an, der seit 2005 jährlich am 11. März stattfindet.

Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger, zum Gedenktag: “Auch wir in Sachsen-Anhalt waren auf schmerzliche Weise von Anschlägen betroffen. Die geschlagenen Wunden sind noch lange nicht verheilt – so wie zuletzt beim Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Viele Menschen tragen die Bilder und Gefühle dieses Abends bis heute in sich: Betroffene, Angehörige, Augenzeuginnen und Augenzeugen, Einsatzkräfte. Am Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt wollen wir ihnen sagen: Wir sehen Ihren Schmerz, wir stehen an Ihrer Seite, Sie sind nicht allein. Unser Rechtsstaat begegnet solchen Gewaltakten mit Entschlossenheit, aber auch mit Menschlichkeit, Zuwendung und einem starken Opferschutz.”

Die Landesopferschutzbeauftragte, Dr. Gabriele Theren, ergänzt: “Hinter jedem Anschlag stehen Gesichter, Geschichten und Familien. Viele der vom Anschlag in Magdeburg betroffenen Menschen kämpfen noch immer mit körperlichen und seelischen Folgen, mit Ängsten, mit Furcht im Alltag. Unser Auftrag ist es, ihnen nicht nur nach der Tat, sondern weiterhin Halt zu geben: mit verlässlichen Ansprechpersonen, konkreten Hilfsangeboten und einem offenen Ohr. Der Gedenktag erinnert uns daran, hinzusehen, zuzuhören und dafür zu sorgen, dass niemand mit seinem Leid unsichtbar bleibt.”