Magdeburg. MID. Zur Stärkung der Sportstätteninfrastruktur unterstützt die Landesregierung auch im Jahr 2026 Kommunen und Sportvereine in Sachsen-Anhalt finanziell bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Insgesamt stellt das Land fast 14 Millionen Euro für den Sportstättenbau bereit. Damit stehen im Jahr 2026 mehr Mittel für die Sportstättenförderung zur Verfügung als in den letzten Jahren.
Mit den Mitteln können 13 kommunale Sportstättenbauprojekte und über 80 Maßnahmen von Sportvereinen umgesetzt werden. Die Bandbreite der Förderung ist groß. Sie reicht vom Neubau moderner Sporthallen über die Umrüstung von Flutlichtanlagen auf energieeffiziente LED-Technik bis hin zur Errichtung neuer Kunstrasenplätze.
Zu den ausgewählten Projekten gehören u. a. die Erneuerung einer Kegelanlage im Sportlerheim Merseburger Straße (Stadt Bad Dürrenberg) und der Parasport-barrierefreie Umbau für sehbeeinträchtige Menschen und Rollstuhlfahrer (SV „Diana” Bitterfeld e. V.).
Eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertreter des Landessportbundes Sachsen-Anhalt e. V., der kommunalen Spitzenverbände und des Ministeriums für Inneres und Sport, hat 92 ordnungsgemäß eingereichte Anträge auf die Prioritätenliste für das Jahr 2026 gesetzt. Für die Prioritätenliste spielten u. a. die ausgewogene regionale Verteilung sowie sportfachliche Kriterien eine Rolle. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt wird die Anträge nun prüfen und gegebenenfalls fehlende Unterlagen abfordern. Bei einigen Maßnahmen sind noch zusätzliche baufachliche Prüfungen notwendig. Sobald alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind, wird die Investitionsbank die einzelnen Förderbescheide erstellen.