Polizeirevier Halle (Saale)
Körperverletzung
Am gestrigen Tag gegen 20.50 Uhr kamen Polizeibeamte im Bereich Reideburger Straße/Paul-Singer-Straße nach einem Körperverletzungsdelikt zum Einsatz. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen kam es zwischen mehreren Jugendlichen erst zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Folge sich mindestens zwei Beteiligte mit körperlicher Gewalt attackierten. Durch die Polizei wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Die beiden beteiligten Jugendlichen zogen sich leichte Verletzungen zu.
Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
Am gestrigen Tag gegen 22 Uhr ereignete sich im Bereich Damaschkestraße in Halle (Saale) ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen verunfallte der beteiligte Fahrzeugführer aus noch ungeklärter Ursache und ohne Einwirkung Dritter mit seinem genutzten Pkw. Durch das Unfallgeschehen zog sich der Unfallbeteiligte Fahrzeugführer leichte Verletzungen zu. Weiterhin wurden durch das Unfallgeschehen zwei am Fahrzeugrand ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Der beschädigte und unfallverursachende Pkw musste durch einen hinzugezogenen Bergedienst vom Unfallort geborgen werden. Während der Verkehrsunfallaufnahme zeigte der 43-jährige Fahrzeugführer gegenüber den Polizeibeamten deutliche Anzeichen für einen Alkoholkonsum, welcher sich nach einem durchgeführten Atemalkoholtest bestätigte. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen, welche zum jetzigen Zeitpunkt noch andauern und die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den 43 Jährigen eingeleitet. Nach einer erfolgten Blutprobenentnahme wurde dem Fahrzeugführer eine Nutzung von Kraftfahrzeugen jeglicher Art untersagt und dessen Führerschein sichergestellt. Im Rahmen der Verkehrsunfall- und der Bergemaßnahme kam es zu kurzzeitigen Behinderungen des öffentlichen Nah- und Fahrzeugverkehrs.
Verkehrsunfall mit verletzter Person
Gegen 11.40 Uhr ereignete sich im Bereich Lise-Meitner-Straße in Halle (Saale) ein Verkehrsunfall. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen kam eine E-Scooter-Fahrerin ohne Einwirkung Dritter zu Fall. Die 14-jährige Fahrerin zog sich Verletzungen im Kopfbereich zu und wurde zur weiteren Behandlung in ein städtisches Krankenhaus verbracht. Das Polizeirevier Halle (Saale) hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Unabhängig vom berichteten Sachverhalt empfiehlt die Polizei bei Nutzung von E-Scootern:
- Helm tragen
- Radwege nutzn
- Ist kein Radweg vorhanden, auf die Straße ausweichen
- Eine Fahrt mit dem E-Scooter auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen ist verboten
- Alleine fahren
- Nüchtern fahren
- Mit Rücksicht parken
Polizeirevier Saalekreis
Warnung vor Betrugsmasche an der Haustür
Derzeit kommt es in Merseburg, Straße des Friedens, vermehrt zu Betrugsfällen durch angebliche Mitarbeiter eines großen Telekommunikationsunternehmens. Die Täter klingeln gezielt an Haustüren älterer Menschen und geben vor, neue Medienverträge oder technische Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Fernseheinstellungen beheben oder notwendige Vertragsänderungen klären zu müssen. Im Verlauf des Gesprächs geben sie an, für die Vertragsbearbeitung den Personalausweis sowie die EC-Karte zu benötigen. Zudem behaupten sie, dass für das Lastschriftverfahren die PIN der EC-Karte erforderlich sei. Die Geschädigten gehen davon aus, dass die Daten lediglich in einen von den Tätern mitgeführten Computer eingetragen werden. Beim anschließenden Zusammenpacken gelingt es den Tätern jedoch, die EC-Karte unbemerkt an sich zu nehmen. In den darauffolgenden Tagen werden widerrechtliche Geldabhebungen, bis zum jeweiligen Tageslimit, vorgenommen.
Täterbeschreibung:
- zwei männliche Personen, welche ca. 180 bis 190 cm groß sind
- etwa Anfang 30 Jahre alt und schlanke Erscheinung
- deutschsprachig mit Dialekt aus Sachsen-Anhalt
- kurze blond-braune Haare und ein gepflegtes Erscheinungsbild
- bekleidet mit heller Hose, Hemd sowie weißen, hochwertigen Schuhen
Die Polizei rät:
- Lassen Sie keine unbekannten Personen unangemeldet in Ihr/e Wohnung/Haus
- Kontaktieren Sie im Zweifel das betreffende Unternehmen über die offiziellen Servicenummern
- Geben Sie niemals persönliche Daten, PIN-Nummern oder Bankinformationen an fremde Personen weiter
- Bewahren Sie EC- und Geldkarten stets sicher auf und lassen Sie diese niemals unbeaufsichtigt
- Ziehen Sie Angehörige/Nachbarn hinzu, wenn eine Ihnen Situation verdächtig erscheint
- Verständigen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend die Polizei
Insbesondere ältere Menschen werden gezielt angesprochen. Angehörige werden gebeten, mit Familienmitgliedern über diese Betrugsmasche zu sprechen und entsprechend zu sensibilisieren.
Sachbeschädigung
Merseburg – Am 14. Mai 2026 gegen 21.33 Uhr wurde der Polizei eine Sachbeschädigung mittels Graffiti an der Kliaplatte gemeldet. Ein Zeuge konnte beobachten, wie ein bislang unbekannter Täter mit einer Farbspraydose ein Graffiti an eine Wand anbrachte. Als der Zeuge den männlichen Täter lautstark auf sein Handeln ansprach, reagierte dieser nicht, sondern setzte die Tathandlung fort. Im weiteren Verlauf kündigte der Zeuge an, die Polizei zu informieren. Daraufhin entfernte sich der Täter zusammen mit einer weiteren Personengruppe vom Tatort. Die beschädigte Fläche beträgt etwa 1 x 2 Meter und wurde mit schwarzer Farbe besprüht. Eine Nahbereichsabsuche der Polizei verlief ohne Erfolg. Zum aktuellen Zeitpunkt konnte der entstandene Sachschaden vor Ort nicht beziffert werden. Die Polizei leitete die Ermittlungen ein.
Verkehrsunfall
Teutschenthal – Am 14. Mai 2026 gegen 19.50 Uhr kam es auf der Obhäuser Straße in Teutschenthal zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Ein 59-jähriger Deutscher stieß mit dem Vorderrad seines Fahrrads gegen das Hinterrad von einem 50-jährigen Deutschen, woraufhin er die Kontrolle über sein Fahrrad verlor, stürzte und sich am Kopf verletzte. Er wurde durch Ersthelfer versorgt und anschließend mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Klinikum gebracht. Der 50-jährige Radfahrer blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest war aufgrund seines Zustands nicht möglich, jedoch wurde eine Blutprobe entnommen. Die Beamten nahmen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Tragen eines Fahrradhelms das Verletzungsrisiko bei Unfällen erheblich reduziert.
Polizeirevier Mansfeld-Südharz
Hettstedt – Kellerbrand
Am Donnerstagabend wurde den Einsatzkräften ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Novalisstraße gemeldet. Die Kameraden der Feuerwehr, welche mit sieben Fahrzeugen und 33 Kameraden am Brandort eintrafen, konnten über die Drehleiter aus dem bewohnten Haus drei Personen, eine Mutter mit zwei Kindern, retten. Nach einer notärztlichen Untersuchung vor Ort konnte deren Unversehrtheit festgestellt werden. Die Feuerwehr konnte erfolgreich die Flammen, welche im Kellerbereich wüteten, löschen. Die Energieversorgung zum Wohnobjekt wurde unterbrochen. Die Bewohner kamen bei weiteren Angehörigen unter. Die Polizei hat den Brandort zur Spurensicherung beschlagnahmt. Zur Brandursache können noch keine Angaben getätigt werden. Der entstandene Sachschaden wird vorsichtig auf 300.000 Euro geschätzt.
Gerbstedt – Auseinandersetzung nach Mitternacht
Im Bereich der Stadtmauer/Karl-Liebknecht-Straße kam es kurz nach Mitternacht zu einem Aufeinandertreffen von zwei Personengruppen. Aus noch ungeklärter Motivation soll ein 19-Jähriger mit einer Schreckschusswaffe in Richtung einer 42-jährigen Frau geschossen haben. Ein weiterer noch Unbekannter sprühte mit einem mitgeführten Reizgas in Richtung der Frau und eines 27-Jährigen. Beide Personen wurden vom Reizgas getroffen. Die Schreckschusswaffe hinterließ keine Verletzungen. Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich. Da sich Geschädigte und Tatverdächtiger kannten, erfolgte in der Nacht noch eine Nachschau nach den Tatmitteln in einer Wohnung. Die Schreckschusswaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen laufen.
Feiertagsfazit
Im Zuständigkeitsbereich kam es im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum Himmelfahrtstag mehrfach zu polizeilichen Einsätzen aufgrund körperlicher Auseinandersetzungen.
In Helbra entwickelte sich am Nachmittag zunächst eine verbale Streitigkeit zwischen mehreren Personen zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der mehrere Beteiligte leichte Verletzungen erlitten. Im weiteren Verlauf kam es zudem zu einer weiteren Konfrontation im familiären Umfeld der Beteiligten. Die Polizei leitete vier Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten in unterschiedlichen Konstellationen ein. Die Beteiligten waren 12, 16 und 39 Jahre alt.
Auch im Rahmen größerer Feierlichkeiten im Jüdenhof in Eisleben gerieten mehrere Personen nach zunächst verbalen Streitigkeiten körperlich aneinander. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Beteiligten getrennt und weitere Eskalationen verhindert werden. Gegen mehrere Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet sowie Platzverweise ausgesprochen.
Kurze Zeit später kam es im Umfeld derselben Feierlichkeiten erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Beide Beteiligten erlitten hierbei leichte Verletzungen. Eine medizinische Behandlung wurde vor Ort nicht erforderlich beziehungsweise abgelehnt. Bei einer der beteiligten Personen wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,43 Promille festgestellt. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein und sprach Platzverweise aus.
Darüber hinaus stellten Polizeibeamte im Rahmen von Verkehrskontrollen mehrere Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol- bzw. Betäubungsmittelkonsum im Straßenverkehr fest und leiteten die erforderlichen Maßnahmen ein.
In Hergisdorf wurde ein Pkw-Fahrer mit einem Atemalkoholwert von 1,24 Promille gestellt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Am Nordufer der Süßen Sees kontrollierten Polizeibeamte einen 53-jährigen Pedelec-Fahrer, der auffällig in Schlangenlinien fuhr. Sein Atemalkoholwert ergab 1,75 Promille. Sein gleichaltriger Begleiter, der ebenfalls mit dem Pedelec fahrend angetroffen wurde, hatte einen Atemalkoholwert von 1,88 Promille. Gegen beide Fahrzeugführer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Eisleber Sonnenweg wurde ein 51-jähriger Simson-Fahrer festgestellt, dessen Atemalkoholwert mit 0,8 Promille gemessen wurde. Das geführte Kleinkraftrad war zudem nicht mehr pflichtversichert und der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis. Auch hier wurden Ermittlungen eingeleitet.
Polizeivollzugsbeamte wurden im Verlauf der Einsätze nicht verletzt. Ebenso kam es zu keinen Angriffen auf Einsatzkräfte.