Halle/PSt. Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt setzt sich weiter für eine dauerhafte Sicherung des halleschen Standorts des DB-Museums ein. Am Rande des gestrigen Ministerpräsidenten-Treffens am Geiseltalsee holte er sich die Unterstützung der Landeschefs von Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer, Mario Voigt und Sven Schulze (alle CDU). „Alle drei haben mir ihre Unterstützung bei der Weiterentwicklung dieses für die Eisenbahn- und Industriegeschichte Ostdeutschlands immens wichtigen Museums zugesichert“, sagt Oberbürgermeister Vogt.
Für eine dauerhafte Sicherung sei eine Neuausrichtung erforderlich, hierzu ist die Stadt Halle im Austausch mit dem Eisenbahnmuseum Halle (Saale) e.V. sowie der Deutschen Bahn. „Wir freuen uns über die Unterstützung und sind auch weiterhin mit Engagement an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Museums beteiligt. Ziel könnte es sein, dass das Museum als Repräsentationsort für die Entwicklung der Deutschen Reichsbahn in Ostdeutschland bis 1994 dient“, sagt Enrico Görzen, einer der ehrenamtlichen Museumsfreunde. „Die sehr markanten ingenieurtechnischen Leistungen der 1970er und 1980er Jahre lassen einen beeindruckenden Transformationsprozess deutlich werden“, ergänzt Oberbürgermeister Vogt.