Halle/PSt. Ein weiteres Teilstück des „Grünen Rings“ in Halle (Saale) wird geschlossen: Die Stadt plant den Neubau eines knapp 2 Kilometer langen Rad- und Fußwegs auf der ehemaligen Kohlebahntrasse am Osendorfer See. Im Dezember 2025 hatte der Stadtrat den entsprechenden Baubeschluss gefasst; im Herbst 2026 sollen die Arbeiten nun beginnen.
Vom Kanuzentrum aus wird der neue 2,5 Meter breite Asphaltweg in vier Ab schnitten bis zum Südwesten der Ortslage Bruckdorf ausgebaut. Entlang der vor rangig durch den Wald geführten Route
sollen zudem Rastplätze sowie Informationstafeln zum Naturerlebnis und der Bergbaugeschichte ergänzt werden. Darüber hinaus sind umfangreiche Ersatzpflanzungen und Ausgleichsmaßnahmen in unmittelbarer Nähe vorgesehen. So sollen vor Ort 30.000 m2 Laubmischwald aufgeforstet werden.
Der „Grüne Ring“ verbindet die wichtigsten Natur-, Landschafts- und Erholungsräume in Halle miteinander. Am Ring verknüpfen sich touristische und regional bedeutsame Radrouten mit landschaftlich attraktiven Natur-und Kulturlandschaften wie dem Hufeisensee und dem Landschaftspark Dieskau.
Rund 2 Mio. Euro (10 Prozent) investiert die Stadt in das Vorhaben, welches zu 90 Prozent aus dem Förderprogramm „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziert wird.