Frauen in Sachsen-Anhalt starten seltener eine Ausbildung in der Landwirtschaft

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Halle/StatLa. Frauen spielen in der Landwirtschaft Sachsen-Anhalts eine wichtige Rolle. Dies gilt auch für den Fachkräftenachwuchs. 2025 absolvierten in Sachsen-Anhalt 84 weibliche Auszubildende in der Berufsgruppe Landwirtschaft, 39 in Tierwirtschaft und 3 im Weinbau eine Ausbildung, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltlandfrauentags am 15. Oktober mitteilt.

Landwirtin und Tierwirtin besonders gefragt

In diesen Berufsgruppen ließen sich Frauen am häufigsten zur Landwirtin (63) und zur Tierwirtin Fachrichtung Rinderhaltung (33) ausbilden. Während es in der Ausbildung zur Tierwirtin bzw. zum Tierwirt Fachrichtung Rinderhaltung mit 33 Frauen und 30 Männern nahezu gleich viele Auszubildende gab, überwogen bei der Ausbildung zur Landwirtin bzw. zum Landwirt die Männer deutlich (348 gegenüber 63 Frauen).

Vorzeitig beendet wurde das Ausbildungsverhältnis im Jahr 2025 von 21 Frauen in der Berufsgruppe Landwirtschaft und von 6 Frauen in der Tierwirtschaft. Bei den Männern waren es in den ersten beiden Berufsgruppen 87 bzw. 15 vorzeitig gelöste Ausbildungsverhältnisse.

Kaum ausländische Frauen im landwirtschaftlichen Ausbildungsbereich

Landwirtschaftliche Ausbildungsberufe werden von ausländischen Auszubildenden bislang nur selten gewählt. Von insgesamt 2.472 ausländischen Auszubildenden in Sachsen-Anhalt befanden sich lediglich 15 in Landwirtschaftsbereich. Darunter waren 3 Frauen.

Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 waren rund 7.100 Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben des Landes tätig.