Gedenktag für verstorbene drogenkonsumierende Menschen auf dem Marktplatz

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Halle/PSt. Der „Internationale Gedenktag für verstorbene drogengebrauchende Menschen“ (offizielle Bezeichnung der Aids-Hilfe und mehrerer Fachverbände) am Dienstag, 21. Juli 2026, wird auch dieses Jahr in Halle (Saale) mit einem Aktionstag auf dem Marktplatz begangen.

Im Mittelpunkt der Informations- und Begegnungsangebote steht dort ein „Markt der Möglichkeiten“, auf dem Einrichtungen der Suchthilfe, Beratung und Gesundheitsversorgung ihre Arbeit vorstellen. Bürgerinnen und Bürger können mit Fachkräften ins Gespräch kommen, sich über Hilfs- und Unterstützungsangebote informieren und erhalten Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen.

Ergänzend werden Fachvorträge zu aktuellen Themen der Suchthilfe angeboten, unter anderem:

  • „Drug Checking – Möglichkeiten und Grenzen der Substanzanalyse“ (14 Uhr)
  • „Teillegalisierung Cannabis – Stand der Dinge“ (14.15 Uhr)
  • „Synthetische Opioide – aktuelle Entwicklungen und gesundheitliche Risiken“ (14.45 Uhr)
  • „ Zahlen und Fakten zu Suchterkrankungen und Gespräch mit Betroffenen (15 Uhr) 
  • „Stand der Dinge aus Sicht der Aids-Hilfe Halle“ (16 Uhr)

Mit dem Aktionstag möchte die Stadt auf die Bedeutung einer bedarfsgerechten Suchthilfe aufmerksam machen und den Dialog zwischen Fachkräften, Betroffenen, Angehörigen und der Öffentlichkeit fördern. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Vorurteile abzubauen und gemeinsam dazu beizutragen, drogenbedingte Todesfälle zu verhindern sowie einen Beitrag zur Entstigmatisierung zu leisten.

Veranstalter ist die Stadt Halle (Saale). Die Organisation erfolgte gemeinsam durch die Koordinatorin des Präventionsrates, das SCHIRM-Projekt und drobs Halle. Alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist kostenfrei.