Magdeburg. SK. Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra hat heute in Halle (Saale) die Sonderausstellung „Die Schamanin“ eröffnet. „Die Ausstellung lädt ein, über die Verbindung von Tradition und Moderne, von Geschichte und Gegenwart und von Spiritualität und Wissenschaft nachzudenken. Nicht zuletzt kann sie unser Bewusstsein für Vielfalt und Toleranz fördern”, so Robra.
Ausgehend von den neuesten Forschungsergebnissen zur außergewöhnlichen Bestattung der mittelsteinzeitlichen Schamanin von Bad Dürrenberg (7000 vor Christus) wird in der Schau den frühesten Hinweisen auf das Phänomen des „Schamanismus“ nachgegangen.
Zu sehen ist die Ausstellung vom 27. März bis 1. November 2026 im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle. Präsentiert werden auf 900 Quadratmetern Exponate von 39 Leihgebern aus 14 Ländern.
Robra dankte dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle für seine Arbeit. „Es leistet wichtige Beiträge zur kulturellen Bildung und zur internationalen Sichtbarkeit des Landes Sachsen-Anhalt. Klug und anschaulich vermittelt es archäologische Forschungsergebnisse und setzt hier seit vielen Jahren Maßstäbe. Seine Ausstellungen und Forschungen finden internationale Beachtung. Und dafür bin ich sehr dankbar.“