Merseburg/LKS. Landrat Hartmut Handschak und der Oberbürgermeister der Stadt Merseburg Sebastian Müller-Bahr waren am 23. März 2026 gemeinsam mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Dr. Hartmut Stefani sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der diensthabenden Wachabteilung bei der offiziellen Indienststellung eines Einsatzleitwagens Rettungsdienst für die Feuerwache Merseburg. Vorausgegangen war eine Nutzungsvereinbarung zwischen dem Landkreis und Merseburg.
Der Rettungswagen Typ Mercedes Benz Sprinter ist ein Bestandsfahrzeug des Katastrophenschutzes des Landkreises, das für seine neue Aufgabe angepasst und aufgerüstet wurde. Der Einsatzwagen verfügt über ein Besprechungsabteil mit einem Großbildschirm, Tisch und technischen Geräten, vier Funkgruppen und eine Dynawatt-Anlage für eine autarke Selbstversorgung sowie eine medizinische Grundausstattung. Er soll bei Ereignissen mit einer großen Anzahl von Verletzten (MANV-10) eingesetzt werden und wird im Einzelfall mit einem Kollegen der Feuerwehr Merseburg als Fahrer und Führungshilfen und nach Abholung mit dem diensthabenden Leitenden Notarzt besetzt. Am Einsatzort dient der Rettungswagen als Führungsplattform und Bindeglied zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
„Mit dem Rettungswagen am Standort Merseburg und den Regelungen, die in der Nutzungsvereinbarung zwischen dem Landkreis und der Stadt Merseburg getroffen wurden, ist eine schnellstmögliche Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs mit dem erforderlichen Personal für eine MANV-10-Lage zu jedem Zeitpunkt sichergestellt“, betont Landrat Hartmut Handschak.
Die Feuerwache Merseburg ist mit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Schichtdienst sowie einem Sachgebietsleiter besetzt.
„Aufgrund der geografischen Lage, der guten Verkehrsanbindung über die Autobahnen und der personellen Ausstattung ist die Feuerwache Merseburg der ideale Standort für den Rettungsdienstwagen. Perspektivisch werden wir unser Personal im Schichteinsatz noch weiter aufstocken, sodass wir noch besser aufgestellt sind“, so Oberbürgermeister Sebastian Müller-Bahr.