Halle/StatLa. Für das 4. Quartal 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 684 Baugenehmigungen für Wohn- und Nichtwohngebäude gemeldet, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Davon entfielen 453 Genehmigungen (+4,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal) auf Wohngebäude und 231 (+16,7 %) auf Nichtwohngebäude. Damit ist nach einer längeren Phase rückläufiger Genehmigungszahlen eine leichte Belebung der Bautätigkeit zu verzeichnen.
Die Betrachtung der genehmigten Wohnungsanzahl relativiert diesen Trend. Im Berichtszeitraum wurden 633 Wohnungen zum Bau genehmigt, was lediglich 63,6 % des entsprechenden Vorjahreswertes entsprach. Die Bautätigkeit im Bereich Neubau und Umbau von Wohnungen verblieb somit auf einem niedrigen Niveau.
Die Hauptaktivitäten im Hochbau konzentrierten sich zuletzt auf den Nichtwohngebäudebereich. Die hierfür veranschlagten Baukosten beliefen sich auf 297,5 Mio. Euro. Im Bereich der Wohngebäude wurden Baukosten in Höhe von 149,4 Mio. Euro gemeldet. Die erfassten Vorhaben umfassen sowohl reguläre Baugenehmigungen als auch Fälle aus dem Genehmigungsfreistellungsverfahren.