Halle/StatLa. In 87 sachsen-anhaltischen Bauschuttaufbereitungsanlagen wurden 2024 insgesamt 2.053.800 t Bau- und Abbruchabfälle behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sank damit der Wert um 9,8 % im Vergleich zu 2022 (2 278 000 t). Im Gegensatz dazu stieg im gleichen Zeitraum die Menge an aufbereiteten Asphaltabfällen in den 20 Asphaltmischanlagen in Sachsen-Anhalt um 21,6 % von rund 442.000 t auf ca. 537.000 t.
Bei der Aufteilung nach Abfallarten nahmen bei den Bauschuttaufbereitungsanlagen Abfälle aus Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik mit mehr als der Hälfte (1.179.000 t) die führende Position ein. An 2. Stelle folgten Bodenabfälle (Aushub, Steine, Baggergut) mit 754.000 t. Verwendet wurden diese aufbereiteten Abfälle vorwiegend im Straßen- und Wegebau (1.317.000 t), im sonstigen Erdbau einschließlich der Verfüllung (348.000 t), sowie im Deponie-bzw. Sportplatzbau und für Lärmschutzwände (297.000 t).
In den Asphaltmischanlagen wurden vorwiegend Bitumengemische (74.000 t) und Erzeugnisse für die Verwendung in Asphaltmischanlagen (461.000 t) zu Heißmischgut für den Straßen- und Wegebau wiederaufbereitet.
Bei der Erhebung über die Aufbereitung und Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich um eine alle 2 Jahre erhobene Statistik.