Ministerpräsident Sven Schulze überreichte acht Bundesverdienstorden – Zwei davon gingen nach Halle (Saale)

Gruppenbild der Empfängerinnen und Empfänger des Bundesverdienstkreuzes am Bande mit Minister Schulze (2.v.r.). Foto/Quelle: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt.

Magdeburg/STK. Ministerpräsident Sven Schulze hat heute in der Magdeburger Staatskanzlei Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an 8 Bürgerinnen und Bürger überreicht, darunter zwei aus der Händelstadt Halle (Saale).

„Was unser Sachsen-Anhalt stark macht, sind die Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich kümmern – oft ganz selbstverständlich, direkt vor der eigenen Haustür. Genau dort beginnt Engagement: im Ort, im Verein, im Betrieb, bei den Menschen vor Ort. Und von dort strahlt es aus – in die Region und in unser ganzes Land. Die heute Geehrten stehen genau dafür. Sie halten unsere Gesellschaft zusammen, stärken unsere Heimat und geben wichtige Impulse für die Zukunft Sachsen-Anhalts. Dafür habe ich großen Respekt und sage ganz persönlich: Danke für Ihr Engagement. Es ist mir eine große Ehre, Ihnen heute Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreichen zu dürfen“, wandte sich Ministerpräsident Sven Schulze an die Geehrten.

Geehrt wurden mit dem Verdienstkreuz am Bande:

Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Historiker
Halle (Saale)
Der 67-jährige Historiker wird für seine großen Verdienste um die Franckeschen Stiftungen geehrt. Unter seiner Leitung standen die Sanierung und Wieder-Nutzung diverser historischer Gebäude. So wurden die Franckeschen Stiftungen als lebendiger Bildungs- und Forschungskomplex neugestaltet.

Gabriele Neugebauer, Leitende Regierungsdirektorin a. D.
Halle (Saale)
Die 70-jährige Gabriele Neugebauer hat sich insbesondere um die Saale-Unstrut-Weinregion verdient gemacht. Außerdem hat der Stiftungsrat der Schlenker-Schulte-Forschungsstiftung sie im Jahr 2020 als Stiftungsratsmitglied kooptiert. Im Jahr 2022 wurde sie zudem als Vorstandsmitglied der „Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung e. V.“ gewählt.

Manfred Apitz, Musikschulpädagoge
Köthen
Manfred Apitz ist 65 Jahre alt und wird für sein großes Engagement im Bereich der Musik geehrt. Er ist im „Köthener Schloßconsortium“ engagiert, gestaltet Gottesdienste und Konzerte. Durch sein Engagement gibt es die jährlich stattfindende Konzertreihe „Nocturne im Kerzenschein” im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Angela Heimbach, Rechtsanwältin
Mücheln/Geiseltal
Die 65-jährige Rechtsanwältin hat sich um den Breitensport in ihrer Heimat verdient gemacht. Heimbach ist die Präsidentin des „KreisSportBundes Saalekreis e. V.“. Bereits über mehrere Jahrzehnte hinweg zeigt sie ein verlässliches und verantwortungsvolles Engagement für die Entwicklung sportlicher Strukturen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Norbert Hundt, Lehrer und Schulleiter i. R.
Salzwedel
Der 70-jährige ehemalige Lehrer und Kommunalpolitiker gehört zu den prägenden Gestalten des Stadtrats Salzwedel und des Kreistages des Altmarkkreises. Auch als Bürgermeister von Salzwedel hat er sich um seine Heimatstadt verdient gemacht.

Monika Pölitz, Lehrerin/Schulleiterin i. R.
Kemberg, OT Bergwitz
Die 77-jährige ehemalige Lehrerin hat sich im Schulwesen und bei der Heimatpflege in ihrem Dorf engagiert. Als Schulleiterin der Grundschule Bergwitz engagierte sie sich bis zu ihrem Ruhestand insbesondere für die inhaltliche Erneuerung und die bauliche Umgestaltung der Schule.

Roland Rittig, Rentner
Zeitz
Der 81-jährige Roland Rittig ist ein verdienter Chronist seiner Heimat und setzt sich insbesondere für das Schloss Moritzburg Zeitz als Kulturstandort ein. Er ist der Heimatgeschichte verbunden und als Autor literarischer und historischer Werke in Erscheinung getreten. Mit seinem Wirken in der „Gesellschaft zur Förderung des Schlosses Moritzburg Zeitz e. V.“ und der „Ernst-Ortlepp-Gesellschaft e. V.“ hat er die Kultur- und Literaturlandschaft in Zeitz und dem Burgenlandkreis entscheidend mitgeprägt und bereichert.

Kerstin Römer, Rentnerin
Halberstadt
Die 70-jährige Kerstin Römer engagiert sich für Menschen mit Behinderung in Halberstadt und im Landkreis Harz. Als geborene Halberstädterin ist ihr daran gelegen, den Zusammenhalt zu stärken und die Lebensqualität für alle Einwohner zu erhöhen. Das gelingt nur mit mehr Barrierefreiheit und Inklusion.