“Sauro[syn]thesen – Objektkunst von Beate Eismann” – 19. März bis 05. Juli 2026
Halle/MLU. Die künstlerische Auseinandersetzung mit fossilen Funden und der Arbeit von Paläontologinnen und Paläontologen steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Gezeigt werden Objekte der Schmuckkünstlerin Beate Eismann. Die Ausstellung „Sauro[syn]thesen“ ist ab Donnerstag, 19. März 2026, im Kupferstichkabinett der Kustodie im Löwengebäude zu sehen.
Die etwa handgroßen, ungewöhnlich wirkenden Kunstobjekte von Beate Eismann, freischaffende Künstlerin und Projektmitarbeiterin im Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der MLU, erinnern an paläontologische Funde. Entstanden sind sie als eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Bildung wissenschaftlicher Hypothesen. Ausgangspunkt der sogenannten „Sauro[syn]thesen“ ist die Überlegung, dass die Paläontologie auf den Hinterlassenschaften vergangenen Lebens basiert – und dass diese oft unvollständig sind. Wissenslücken überbrücken Forschende daher häufig durch Hypothesen. An diesem Punkt setzt die Arbeit von Eismann an.
Neben den Kunstobjekten sind im Kupferstichkabinett auch reale paläontologische Fossilien aus dem Bestand des Zentralmagazins naturwissenschaftlicher Sammlungen der Universität zu sehen. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Halleschen Kunstverein entstanden.
Im Rahmen der Ausstellung spricht der Paläontologe Prof. Dr. Eberhard Frey am Montag, 1. Juni 2026, um 18 Uhr über „Steingeweide. Vom Innenleben der Dinosaurier“. Der Vortrag findet im Historischen Hörsaal im Löwengebäude statt.
Ausstellung: “Sauro[syn]thesen – Objektkunst von Beate Eismann”
19. März bis 05. Juli 2026
Löwengebäude, Kupferstichkabinett, 1. OG
Universitätsplatz 11
06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr
Eintritt frei.