Mund-Nasen-Schutz nicht getragen – Haftbefehl festgestellt

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Dessau. BPoli.  Bereits am 21. November 2020, gegen 11:45 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten auf dem Hauptbahnhof in Dessau einen 31-jährigen Deutschen.

Aufgefallen war er den Beamten, da er keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Bei dem Abgleich seiner Personalien im polizeilichen Informationssystem, wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau vorlag.

Im September vergangenes Jahr war er vor dem Amtsgericht Zerbst wegen Computerbetrugs zu 100 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder der Geldstrafe von 2.500 Euro verurteilt worden. Da er weder die Haftstrafe antrat, noch die Geldstrafe beglich, wurde Anfang November dieses Jahres der Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft erstellt. Glücklicherweise konnte die Mutter des Verhafteten die Summe für ihren Sohn aufbringen und zur Bundespolizei bringen.

Bei der Durchsuchung auf der Dienstelle am Hauptbahnhof Dessau, stellten die Beamten bei dem 31-Jährigen zudem auch eine geringe Menge von Betäubungsmitteln, vermutlich Cannabis, fest. Eine dementsprechende Strafanzeige, wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln wurde erstellt. Er konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle als freier Mann verlassen.