Stadt Halle (Saale) setzt auf Ökostrom

Halle. Verwaltung. Die Stadt Halle (Saale) setzt konsequent die Maßnahmen des im Mai 2020 vom Stadtrat beschlossenen Kommunalen Klimaschutzkonzeptes um. So bezieht die Stadt Ökostrom bereits seit 1. Juli 2020 für alle ihre Standorte und Einrichtungen. Am 30. Juni hat der neue Solarpark „Phönix“ seinen Betrieb aufgenommen. Mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbare-Energie-Anlagen unterstützen die Stadtwerke Halle GmbH die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Halle (Saale).

Gleichzeitig ist das Projekt „Nachhaltig investieren mit der Bürgerbeteiligung der Energieversorgung Halle GmbH (EVH)“ gestartet. Bürgerinnen und Bürger von Halle können Anteile an der Solar-Anlage erwerben. Sie können pro Person bis zu 5.000 Euro investieren. Eine Zeichnung ist bereits ab einer Summe von 500 Euro möglich. EVH-Kundinnen und Kunden erhalten aus der Einlage jährlich 2,3 Prozent Zinsen, alle anderen 1,3 Prozent. Somit besteht die Möglichkeit, sich aktiv an der Energiewende regional zu beteiligen und diese zu fördern. Bislang wurden bereits Anteile von über 1 Mio. Euro gezeichnet.
Alle weiteren Informationen zur Zeichnungskampagne finden Interessenten auf der Beteiligungsplattform im Internet unter: https://buergerbeteiligung.evh.de.

Allein durch die Umstellung der kommunalen Immobilien auf Ökostrom werden in der Saalestadt ca. 4.700 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Ein großer Teil der bezogenen Strommenge unmittelbar in den lokalen Solarparks erzeugt.

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