Übersicht: Maßnahmen bei positiven Corona-Fällen in Schulen, Horten oder Kitas in Halle

Halle. Verwaltung. In den vergangenen Wochen hat der Fachbereich Gesundheit immer wieder Infektionsketten ermittelt, die in Schulen, Horte oder Kindertagesstätten führen. Dies hatte eine Vielzahl von Quarantänen zur Folge, in Einzelfällen kam es auch zu vollständigen Schließungen der jeweiligen Einrichtungen.

Diese Situation sorgt in den Einrichtungen, aber vor allem bei vielen Eltern verständlicherweise für große Unsicherheit. Die Stadt hat deshalb ein Schaubild entwickelt, das den betroffenen Familien als grundsätzliche Orientierungshilfe dienen soll. Diese Grafik zeigt, welche Maßnahmen bei positiven Corona-Fällen in Schulen, Horten oder Kitas greifen.

Quelle: Stadt Halle (Saale).
Quelle: Stadt Halle (Saale).

Erklärung:
Der dunkelrote Hintergrund betrifft Maßnahmen, die in der Familie umgesetzt werden. Maßnahmen, die im Umfeld von Schulen, Kitas und Horten greifen sind hellrot hinterlegt.

Links: Maßnahmen, die in der Familie eines positiven Corona-Falls greifen. Hier gilt immer eine Quarantäne für alle im Hausstand lebenden Personen, da es sich hier um direkte Kontaktpersonen handelt. Das Robert-Koch-Institut spricht hier von Kontaktpersonen der Kategorie I. Zum Ende der zwei Wochen erfolgt ein Abstrich für alle Personen im Hausstand. Dieser entscheidet über eine Verlängerung oder das Ende der Quarantäne.

Rechts: Etwas komplexer sind die Maßnahmen in den Schulen, Kitas und Horten. Hier gilt es zunächst einmal zu unterscheiden, ob in den Einrichtungen Kohorten, also Teilgruppen, gebildet werden. Ist dies der Fall, gelten Quarantänen nur für die direkten Kontaktpersonen. Also Personen, die Teil der Kohorte des Infizierten waren. Gibt es keine Kohorten, muss leider eine Quarantäne für die gesamte Einrichtung ausgesprochen werden.

Das Schaubild stellt die Regelmaßnahme dar – eine Abweichung kann nicht ausgeschlossen werden.