Fairer Handel: Stadt unterzeichnet Resolution für Lieferkettengesetz

Nachrichten Halle (Saale)

Halle. Verwaltung. Die Stadt Halle (Saale) gehört zu den Erstunterzeichnern der Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“. 34 Kommunen und Gemeinden fordern darin die Bundesregierung auf, faire, ökologische und menschenrechtskonforme Standards im Handel durch ein Gesetz zu sichern. Die Resolution fordert „einen gesetzlich verbindlichen Rahmen, der Unternehmen dazu verpflichtet, Risiken zur Verletzung von international anerkannten Menschen-, Arbeits- und Umweltrechten entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu analysieren, diesen vorzubeugen und transparent darüber zu berichten.“ Zu den erstunterzeichnenden Kommunen zählen neben Halle (Saale) unter anderem Bonn, Bremen, Hannover, Heidelberg, Mainz und München sowie sieben Berliner Bezirke.

Halle (Saale) fördert bereits faires Handeln in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. So setzt sich die Stadt konkret und lokal für fairen weltweiten Handel ein, beispielsweise durch die Beschaffungen von fair gehandelten Textilien für Feuerwehr oder Stadtordnungsdienst, mit dem Projekt „Fairtrade-Sportbälle“, einem gemeinsam mit städtischen Akteuren der Fair-Trade-Town-Gruppe organisierten „Fairen Frühstück“ sowie regelmäßigen thematischen Ausstellungen.

Bundesweit sind alle Kommunen eingeladen, sich an der Resolution zu beteiligen. Die Resolution und die Liste der unterzeichnenden Kommunen auf der Internetseite der Stadt Neumarkt unter www.neumarkt.de.