Landesamt für Verbraucherschutz stellt Jahresrückblick 2019 vor

Nachrichten Halle (Saale)

Halle. LAV/LSA. Die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Grimm-Benne, hat heute gemeinsam mit Mitarbeitern des Amtes den Bericht des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) über die Arbeit im Jahr 2019 vorgestellt.
Der Schutz der Gesundheit der Menschen in Sachsen-Anhalt ist wesentlicher Auftrag für die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes.

Mit den im LAV durchgeführten wissenschaftlichen Analyse- und Nachweismethoden unterstützt das LAV die Arbeit der Gesundheits- und Veterinärämter, ferner berät das LAV die Landesregierung in allen Fragen der Gesundheit für Mensch und Tier sowie sauberes Wasser und Lebensmittel und überwacht die Einhaltung des Arbeitsschutzes im Land.

Hierfür wurden im Jahr 2019:

–  über 10.000 Lebensmittelproben,
–  rund 1.200 Proben von Bedarfsgegenständen und Kosmetika,
–  mehr als 15.000 Trink- und Badewasserproben,
–  über 14.500 mikrobiologisch-virologisch-epidemiologische Proben,
–  289 Arzneimittelproben,
–  über 640.000 diagnostische Tierseuchen- und Zoonoseproben und
–  etwa 3.200 Proben zum Nationalen Rückstandskontrollplan
analysiert.

Darüber hinaus wurden mehr als 3.200 Arbeitsstätten und mehr als 1.400 Baustellen kontrolliert. Fast 850 Produkte sind auf ihre Sicherheit überprüft worden.

Als inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit des LAV haben sich 2019 das Aufkommen des West-Nil-Virus, die drohende Verbreitung der afrikanischen Schweinepest, die Analyse der Belastung von Lebensmitteln mit Listerien und die Diagnostik von Metapneumoviren herausgebildet. Ferner hatte das LAV auf fünf tödliche Arbeitsunfälle im Land zu reagieren.

Im Rahmen des Fördermittelprogrammes zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner wurden rund 1,3 Mio. Euro an die Landkreise und kreisfreien Städte ausgereicht.

Für detaillierte Zahlen zur Arbeit des LAV steht der Bericht ab sofort unter
www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de zur Verfügung.