Gesundheitsminister für gemeinsamen Kampf gegen Masern

Leipzig. MS/LSA. Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat begrüßt, dass sich die Gesundheitsministerinnen und –minister der Länder bei ihrer Konferenz in Leipzig für einen abgestimmten Kampf gegen die Masern ausgesprochen haben. Grimm-Benne: „Infektionskrankheiten machen nicht vor Ländergrenzen halt. Daher brauchen wir ein länderübergreifendes Vorgehen.“

Grimm-Benne sagte, der Impfschutz der Kinder von Anfang sei wichtig; der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegte Gesetzentwurf zur Masern-Impfpflicht sei zu unterstützen. Daneben brauche es aber flankierende Maßnahmen, um insbesondere die Impflücken bei jungen Erwachsenen zu schließen.

Die Ursachen für Impflücken seien vor allem mangelndes Bewusstsein über die Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten, sowie fehlendes Wissen über den Nutzen und die Notwendigkeit von Schutzimpfungen. Darum seien gezielte Aufklärungs- und Impfkampagnen notwendig; aber auch mehr Impfangebote in Unternehmen und Betrieben.

Auf diesem Weg müsse der Bund den Ländern helfen, auch finanziell. So fordern die Länderminister in ihrem auf Antrag von Hamburg gefassten Beschluss, dass sich der Bund an den entstehenden Kosten, insbesondere an Impfaktionen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst, beteiligt.