Zoologischer Garten Halle GmbH
Reilstraße 57 | 06114 Halle (Saale)
Fon.: 0345 5203300
Mail: office@zoo-halle.de | Web: www.zoo-halle.de

Kassenöffnungszeiten:

  • Sommerzeit (März – Oktober): 
    Mo bis Fr 09.00 – 17.00 Uhr | Sa, So & feiertags 09.00 – 18.30 Uhr
  • Winterzeit (November – Februar):
    Mo bis So & feiertags 09.00 – 16.00 Uhr
    24. & 31. Dezember 09.00 – 15.00 Uhr

In der Winterzeit ist nur die Zookasse in der Reilstraße täglich von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Saisoneingang in der Seebener Straße bleibt geschlossen, ist als Ausgang über das Drehkreuz aber ganzjährig nutzbar. Der Zoo schließt eine Stunde nach Kassenschluss bzw. im Winter nach Einbruch der Dunkelheit.

GASTRONOMIE im Zoo

  • Bergterassen: ganzjährig geöffnet
    Mo bis Fr 09.30 – 17.00 Uhr | Sa, So & feiertags 09.30 – 18.00 Uhr
  • Biergarten bei den Elefanten: geöffnet vom 01. März – 31. Oktober
    Mo bis Fr 09.30 – 17.00 Uhr | Sa, So & feiertags 09.30 – 18.00 Uhr

VERANSTALTUNGEN im Zoo

Sa, 01.06.2019 | 11:00 – 16:00 Uhr | Zoogelände

Das große Zoo-Kinderfest zum Kindertag

Zum internationalen Kindertag präsentiert der Bergzoo das große Zoo-Kinderfest mit einem Programm das keine Wünsche seiner kleinen Besucher offen lässt. Auf der große Bergterrassenbühne laden verschiedene Kinderprogramme zum Mitmachen ein. Am Haupteingang erwartet Zoomaskottchen „Erdmännchen Eric“ die großen und kleinen Besucher und unterwegs begegnet man den „Duddel Lumpis“ oder „Jochen der Elefant“, welche ein Lächeln auf die Gesichter von Groß und Klein zaubern. Auf der Hüpfburg geht’s hoch her und beim Kinderschminken kann man sich in sein Lieblingstier verwandeln oder sich mit tollen Glitzertattoos verschönern lassen. Beim Zoobummel gibt es zudem vielfältige kommentierte Tierfütterungen zu erleben, oder man kann im Streichelgehege die Zwergziegen kraulen.
Kosten: nur Zooeintritt

Sa, 08.06.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr | Zoogelände

Rundgang mit dem Zoodirektor – Erlebnisführung für Erwachsene

Bei dieser Führung mit Zoodirektor Dr. Dennis Müller, erleben Sie einen Zoorundgang der besonderen Art. Dieser zeigt Ihnen nicht nur die schönsten Seiten des deutschlandweit einmaligen Bergzoos, sondern wirft mit Ihnen auch einen Blick hinter die Kulissen. Entdecken Sie mit dem Zoodirektor die Gebirgsregionen der Welt, streifen Sie mit ihm durch den Regenwald und lauschen Sie dabei seinen Visionen für den Zoo. Dabei erfahren Sie auch so einiges darüber, was Dr. Dennis Müller antreibt, was seine Lieblingstiere sind und was dazu gehört ein Zoodirektor zu sein. Sie erhalten dabei die einmalige Gelegenheit den Bergzoo einmal mit seinen Augen zu sehen.
Tickets: Im VVK (bis zum Freitag vor Durchführungstag) zzgl. Eintritt
An der Tageskasse (am Veranstaltungswochenende): 10,00 € zzgl. Eintritt

Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Tickets im Vorverkauf erhältlich im Zooladen, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie als print@home Ticket auf https://zoo-halle.tivents.de/eventliste

Fr, 21.06.2019 bis So 23.06.2019 | 11:00 – 16:00 Uhr | Zoogelände

Silbersalz Festival im Zoo – “The Science of Love”

Nach dem erfolgreichen Start in 2018, kombiniert das Science- und Media Festival SILBERSALZ auch in 2019 wieder Filmvorführungen, Live-Performances, Vorträge und VR-Installationen aus einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen und zeitgenössischer Themen im gesamten Stadtgebiet. Auch der Zoo Halle ist als Festival-Location wieder mit dabei und bietet dazu einen Programmmix aus Führungen, Vorträgen und Aktionen rund um die Themen „Liebe im Tierreich“ sowie „Die Liebe zwischen Menschen und Tieren“ in seiner Wechselseitigkeit.

Im Animal-Love-Center sowie an Aktionsständen wird näher auf die vielschichtigen Mensch-Tier-Beziehungen eingegangen. Hier werden auf unterhaltsame und für die jüngeren Besucher auch auf spielerische Art und Weise die unterschiedlichsten Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung näher vorgestellt. Dabei geht es zum Beispiel auch um die kritisch zu betrachtender Vermenschlichung von Tieren, um tierische Film- und Serienstars sowie die Beziehung zu Haustieren, Zootieren und der Tierwelt in der freien Wildbahn. Dazu gibt es eine atemberaubende Virtual Reality Installation sowie einen 360 Grad Film, welcher den Tag eines Elefantenpflegers in einem Elefantenschutzgebiet mitverfolgt. Ein Imker, welcher sich seit Jahren für die „wesensgerechte Bienenhaltung“ engagiert und diese auch konsequent umsetzt, wird an allen 3 Festivaltagen täglich zweimal ein Schauimkern durchführen und dabei über das Verhältnis Mensch-Biene sprechen. Ein Schmetterlings- und Insektenspezialist wird im Rahmen von Vorträgen und an einem Aktionsstand, über das „Liebesleben“ von Schmetterlingen und Insekten berichten und an anschaulichen Beispielen dokumentieren.

Für alle Interessierten, die schon immer mal wissen wollten wie das mit den tierischen Beziehungen ist, wird an allen Festivaltagen dreimal täglich die Führung „Beziehungskisten im Tierreich“ angeboten. Hier erfährt man auf unterhaltsame Art und Weise viel Wissenswertes und auch Belustigendes über das Beziehungsleben im Tierreich.

Zum Silbersalzfestival kommt auch der renommierte Biologe und Bestsellerautor Dr. Mario Ludwig nach Halle in den Bergzoo um jeweils am Samstag und am Sonntag im Großkatzenhaus einen seiner außergewöhnlichen Vorträge zu halten. Dies sind zum einem „Küsse, Kämpfe, Kapriolen – über Sex im Tierreich“ am Samstag den 22.06.2019 und „Tierische Jobs – Verblüffende Geschichten aus der Tierwelt“, am Sonntag den 23.06.2019, jeweils um 14:00 Uhr. Bei letzterem Vortrag geht es um die außergewöhnlichen Tätigkeiten, welche Tiere für uns Menschen übernehmen. So sind in den USA Kapuzineraffen bei behinderten Menschen als Haushaltshilfen im Einsatz, Bienen betätigen sich auf deutschen Flughäfen als Umweltdetektive und Bandwürmer werden in den USA als Diäthelfer eingesetzt. Im Anschluss diskutieren er und Zoodirektor Dr. Dennis Müller in einer unterhaltsamen und spanenden Talkrunde die unterschiedlichsten Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung.
Kosten: mit dem offiziellen Festival Badge nur 5,00 € / ansonsten Zooeintritt

NEUES aus dem Zoo

HALPLUS Magische Lichterwelten 2019

Lichtspektakel im neuen Gewand nach Halle and der Saale zurückgekehrt
Halle. Zoo. Wenn man den Bergzoo Halle derzeit besucht, vergisst man, dass es Winter ist. Denn Augenblicklich nach dem Betreten des Zoos, ist man umgeben von tropischen leuchtenden Pflanzen und einer Fülle an Tieren des Regenwalds und anderer Regionen der Erde. Das Ganze spielt sich nicht etwa in einer Tropenhalle ab, sondern unter freiem Himmel. Unter dem Motto “New Worlds” ist die Erfolgsausstellung mit fünf neuen Themenwelten in den halleschen Bergzoo zurückgekehrt und hat diesen wieder in eine magische Welt verwandelt. Hier schlagen Kinderherzen höher und Erwachsene werden in das Staunen der Kindheitstage zurückversetzt.

In den ersten Tagen haben bereits über 15.000 Besucher die Halplus Magischen Lichterwelten gesehen und sind mehrheitlich begeistert. Denn die faszinierende Ausstellung ist nicht nur um einiges größer als die Premierenschau in 2018, sondern bietet mit rund 350 Figuren, die von über 15Tsd LED-Lampen erleuchtet werden, auf 4 Hektar Ausstellungsfläche ein unvergleichliches Erlebnis. Gezeigt werden diesmal Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Savanne, Wasser und Gebirge, welche von Künstlern aus China als teils gigantische Laternenfiguren gefertigt und in gleichnamigen Themenwelten arrangiert wurden. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen. Highlights sind zum Beispiel ein funkelnder Wal in Lebensgröße oder die Galerie aus leuchtenden Wasserfontänen zwischen denen Pinguine die Besucher in der Wasserwelt begrüßen. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China begeistert die Besucher zwei bis dreimal abendlich.

Neues Parkkonzept und neues Einlass-System

Doch nicht nur das Ausstellungskonzept ist brandneu, sondern die Eventplaner des Zoos haben nach dem Ansturm im Vorjahr intensiv an einem neuem Parkkonzept sowie an einem neuen Einlass-System getüftelt. Da das Zooeigene Parkhaus nur äußerst geringe Kapazitäten aufweist und die Umgebungsstraßen oft eng und ohnehin schon an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt sind, hat man nach Alternativmöglichkeiten gesucht und diese auch gefunden. Aber zusätzliche Parkplätze alleine reichten den Planern nicht. Mit Hilfe der halleschen HASTRA GmbH übernehmen nun bereits auf den Autobahnen vor Halle und auf den Zubringerstraßen, Sonderschilder die Funktion eines Parkleitsystems, mittels dem die Besucher zum Zoo und zu den beiden kapazitätsstarken Zusatzparkmöglichkeiten gelotst werden. So steht in dem in Laufweite zum Zoo benachbarten “Stadion am Zoo” ein Ausweichparkplatz mit 200 Stellplätzen zur Verfügung und auf dem alten Metrogelände an der B100 wurden weitere 400 Parkplätze eingerichtet. Von dort kann man bequem mit dem Shuttlebus der HAVAG direkt bis vor den Zoo fahren. Auch hier geht es zügig weiter, denn das neue Einlass-System erlaubt mit 9 Einlassschleusen, wovon 4 Schleusen Inhaber von Vorverkaufstickets vorbehalten sind und 5 weitere Schleusen mit 6 Kassen den Abendkassengästen zur Verfügung stehen, dass die im Vorjahr teils langen Wartezeiten erheblich reduziert wurden. Allein die Einlassschleuse für Inhaber von Vorverkaufstickets hat eine stündliche Durchlasskapazität von 2500 Besuchern und die Abendkassen können dieselbe Zahl an Besuchern bedienen. So können innerhalb 60 Minuten 5000 Menschen in die Ausstellung gelangen und die durchschnittliche Anstehzeit beträgt dabei unter 15 Minuten.

Lichterglanz in allen Augen – Bald zurück in der Stadt

Der Vorverkauf der begehrten Tickets für die Magischen Lichterwelten ist im vollen Gange!
Halle. Zoo. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr – die Magischen Lichterwelten kehren nach Halle zurück! Rechtzeitig vor Weihnachten hat der Vorverkauf für die begehrten Tickets begonnen und die Verkaufsstellen melden eine hohe Nachfrage, mit hunderten verkauften Tickets täglich. Das ist sicherlich auch den günstigen Frühbucherpreisen geschuldet, bei denen man gegenüber den Abendkassenpreisen bis zu 25 % spart. Für außergewöhnliche Veranstaltungen ist der hallesche Bergzoo schon mittlerweile bekannt, aber mit den “Magischen Lichterwelten” ist diesem etwas gelungen, was in der gesamten Region kein Beispiel findet. Bereits im vergangenen Winter waren die Lichterwelten zu Gast im Bergzoo und endeten mit einem sensationellen Besucherergebnis. Insgesamt kamen innerhalb von 5 Wochen über 93.000 Besucher. Die “Magischen Lichterwelten – News Worlds” im Winter 2019 sind nicht nur um einiges größer als die diesjährige Ausstellung, sondern präsentieren ein völlig neues Konzept auf dann insgesamt 4 Hektar Fläche.

Bereits seit vergangenem Sommer arbeiteten die begabten Kunsthandwerker aus der Stadt Zigong in aufwendiger Handarbeit an den lebens- und überlebensgroßen Figuren aus filigranen Metallgestellen und feinen Stoffen. Diese werden nun in den nächsten Wochen in Halle eintreffen und dann im Zoo von den Künstlern in Szene gesetzt. Gezeigt werden Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Steppe, Wasser und Gebirge – welche teils als gigantische Laternenfiguren gefertigt wurden. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen und natürlich einem neuen Drachen, der diesmal an einer anderen Stelle und mit veränderten Aussehen die Besucher in Erstaunen versetzen wird. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China wird die Besucher zwei bis dreimal abendlich begeistern.

Zoo stellt neues Restaurant „Bergterrassen“ vor

Der Bau der „Bergterrassen“, die neue gastronomische Einrichtung des halleschen Zoos, ist abgeschlossen. Den Neubau stellen Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, Zoodirektor Dr. Dennis Müller und Architekt Guido Großmann am morgigen Dienstag, 20. November 2018, vor dem offiziellen Start den Aufsichtsräten und Sponsoren des Bergzoos sowie interessierten Medienvertretern vor. 


Die „Bergterrassen“ sind ein Teilprojekt des Zukunftskonzeptes „Bergzoo 2031“. Im Zuge des Konzeptes wird der hallesche Bergzoo bis zum Jahr 2031 schrittweise weiterentwickelt. Unter anderem soll der Saale-Eingang an der Seebener Straße neu gestaltet und in den Neu- und Umbau von Zooanlagen investiert werden.
Quelle: News d. Stadt

GISA LIONS übernehmen zum 5. Mal eine Löwen-Patenschaft

Halle. Zoo. Die Jägerinnen pirschen sich an ihr Ziel heran. Jede kennt ihre spezielle Aufgabe und gemeinsam erlegen sie ihre Beute. Kraft, Mut, ein sicherer Instinkt für die richtige Situation und natürlich der Zusammenhalt der Gruppe, das sind die Fähigkeiten, die für Löwinnen zählen. “Ein besseres Vorbild lässt sich für unsere Mannschaft kaum finden”, meint Herr Rudi Kampa, Sponsor und Vorsitzender des Trägervereins der Basketball-Damen. Seine Schützlinge werden deshalb auch in der kommenden Saison die Tierpatenschaft für die Löwin “Nyla” im halleschen Bergzoo übernehmen. 

Die GISA-Löwinnen werden zur Patenschaftsübergabe von ihren beiden Trainern begleitet. Haupttrainer Josè Miguel Aranjo kommt zudem passenderweise aus Portugal dem Herkunftsland von “Nylas” Eltern “Lissa” und “Bono”. Trainer und Team haben auch eine “bissige” Überraschungen für Nyla vorbereitet.

Seidenhühnerfamilie triff auf ihre Paten

Eine attraktive Tierhaltung des Bergzoos – das ist das Anliegen der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG. Sie übernimmt am kommenden Mittwoch nun schon zum 8. Mal eine jährlich mit 1.000 € dotierte Tierpatenschaft im Zoo Halle. Die Familie der Seidenhühner ist dabei Stellvertreter für das Maskottchen der Wohnungsgenossenschaft, dem Hahn “Gustav Sparfroh”.

“Die weitere Entwicklung des Bergzoos liegt uns sehr am Herzen. Dafür möchten auch wir unseren Beitrag mit der Tierpatenschaft leisten.” äußert sich Genossenschaftsvorstand Frank Sydow. Die Beobachtung einer Hühnerfamilie ist mit sehr interessanten Eindrücken verbunden, zumal viele Besucher nur noch im Zoo die Möglichkeiten haben sich mit Tieren, und das betrifft zunehmend auch Haustiere, vertraut zu machen. Mit der Umsetzung des Zukunftskonzeptes “Bergzoo 2031” durch Zoodirektor Dr. Dennis Müller befinden sich die Patentiere bald am Fuße der zukünftigen “Reilsalm”, wo die Bewirtschaftung auf einem alpinem Bauernhof ab 2019 dargestellt werden soll. Die Patentiere der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG, aber auch die Minischweine und Kaninchen haben dort schon seit längerem ihr Zuhause und werden in Zukunft, auch dank der Unterstützung durch ihre Paten, eine noch schönere Umgebung erhalten.

Baby-Boom im Zoo hält an

Halle. Zoo. Ob’s am schönen Sommerwetter liegt? Den Tieren im Bergzoo scheint die Wärme gut zu bekommen, denn gleich drei neue Jungtiere lernen dort gerade die Welt kennen. Eines hat die Herzen der Tierpfleger im Sturm erobert: Der kleine Yakbulle Yadigâr. Er ist seinem Papa Iceman wie aus dem Gesicht geschnitten und rührt deshalb alle Zoomitarbeiter. Denn Bulle Iceman, das Patentier der Saalebulls, starb leider Anfang des Jahres. Deshalb bedeutet der Name des Söhnchens auch “Andenken”. Am 8. Juli hat Yakkuh Yuri ihn zur Welt gebracht und Yadigâr ist heute schon der ganze Stolz des Zoos.

Aber Yadigâr hat gleich doppelt Konkurrenz, denn auch bei den Erdmännchen gibt es endlich Nachwuchs. Nachdem es letztes Jahr gleich zweimal geklappt hatte, wurden die kleinen Racker schon sehnsüchtig erwartet. Diese Woche war es endlich soweit: zwei neue Mitglieder der Halleschen Erdmannfamilie steckten die Nasen aus dem Bau und bestätigten den vermuteten Geburtstermin vom 23. Juni. Denn Erdmännchen tun sehr geheimnisvoll, wenn es um ihren Nachwuchs geht. Als wüssten sie, dass alle schon inständig hoffen. Frühestens nach ca. 14 Tagen dürfen sich die Kleinsten den Zoomitarbeitern und Besuchern zeigen, erst dann sind sie nämlich groß genug, um ihr Gehege zu erobern. Und eines haben die kleinen Erdmännchen schon gelernt: In der Sonne faulenzen und sich von Mama Sally jede Menge Mehlwürmer bringen lassen.

Göttinger Minischweinchen erorbern Besucherherzen

Halle. Zoo. Sommerhitze? Kein Problem für die Minischweinfamilie im Halleschen Zoo! 14 Stück haben dort die Schweinemamas Gloria und Loni zusammen und in so einer Großfamilie ist immer was los. Gemeinsam entdecken die Minis die Welt und erleben dabei allerlei Abenteuer. Zum Beispiel ihre WG-Mitbewohner, die Zwergzebus, die sich ob der gestiegenen Anzahl der Schweinchen sicher schon das ein oder andere Mal gewundert haben. Oder eine Rauferei unter Ferkeln, wo auch schon mal auf dem Geschwisterchen rumgeturnt wird. Und bei so vielen neuen Eindrücken wird anschließend schnell die nahrhafte Milch getrunken und in der Sonne gefaulenzt. Gemeinsam mit dem großen Bruder und der Mama kuscheln sich drei Generationen an Minischweinen aneinander und zeigen wie sozial die Tiere sind. Kein Wunder, dass sich die Schweinefamilie schnell zum absoluten Besucherliebling entwickelt hat.

Das Göttinger Minischwein
Die Rasse der Göttinger Minischweine wurde erstmals in den 60er Jahren an der Universität Göttingen zu Versuchszwecken gezüchtet, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit als Haustier. Trotz ihrer geringen Größe ist eine Wohnung kein geeignetes Zuhause für die intelligenten Tiere, denn sie brauchen vor allem Artgenossen, Beschäftigung und viel Platz zum Wühlen, Toben, Suhlen und Schlafen. Auch können Göttinger Minischweine über 15 Jahre alt werden. Wie im Zoo Halle werfen sie im Schnitt 6-7 Ferkel, die bei der Geburt nicht größer als ein Chihuahua sind. Aber erst nach 4 Jahren sind sie voll ausgewachsen und können dann ein Gewicht von über 60 kg erreichen.

Babyboom auf dem Reilsberg

Halle. Zoo. Nanu, oder besser: Nandu! Da war die Freude bei den Pflegern des Bergzoos in Halle groß, als am 15. Mai drei kleine Nanduküken die Köpfe unter den Flügeln ihres Vaters hervorstreckten. Bei Nandus sind ausschließlich die Männchen für das Ausbrüten und die Aufzucht der Jungtiere zuständig und auf seinem Rücken fühlen sich die drei Küken am sichersten. Aber die Darwin-Nandus sind nicht die einzigen neuen Jungtiere im Bergzoo.

Schon Mitte März kam bei der neusten Tierart des Bergzoos ein außergewöhnliches Tierkind zur Welt. Mit seinen für nachtaktive Tiere typischen großen Augen verzaubert der kleine Grauhand-Nachtaffe das gesamte Zoopersonal. Die Tiere befinden sich zur Zeit noch hinter den Kulissen, um der frischgebackenen Familie ein bisschen Ruhe zu gönnen. Schon bald aber werden sie in eine WG mit den Faultieren ziehen und erstmals auch für Besucher zu sehen sein. Dafür muss der der kleine Nachtaffe aber erst noch ein bisschen wachsen. Aber nicht nur bei den Neuzugängen, auch bei den alteingesessenen Tieren gibt es Nachwuchs. Schon seit den 50er Jahren hält der Zoo Halle erfolgreich Steinböcke auf dem denkmalgeschützten Bergtierfelsen. Am 17. Mai kam der jüngste Spross der Steinbockherde zur Welt und tobt bereits trittsicher über die Anlage. Die neugeborenen Kitze müssen innerhalb weniger Stunden lernen der Herde zu folgen, denn nur so sind sie vor Fressfeinden geschützt. Westkaukasische Steinböcke sind ausgesprochen gute Kletterer und finden selbst an steilen Felshängen in über 4000 Metern Höhe noch Halt. Der Liebling der Zoobesucher ist aber Karlie, der 3 Wochen alte Nachwuchs der Baumstachler. Karlie sieht mit seiner rundlichen Gestalt und dem flauschigen Fell zum Knuddeln aus, aber ohne Handschuhe können seine Tierpfleger ihn dennoch nicht anfassen. Schließlich hat auch ein kleiner Baumstachler wie Karlie schon bis zu 30.000 Stacheln auf Rücken und Schwanz. Dass auch Baumstachler gut klettern können, beweist Karlie bei seinen regelmäßigen Wiegeterminen: Sieht er die Tierpfleger mit der Waage kommen, verschwindet er meist auf den entlegensten Ast im Gehege.

Neben Nandus, Nachtaffen, Steinböcken und Baumstachlern gibt es auch noch Nachwuchs bei den Graurückentrompetern, Seriemas und Lachenden Hänsen, einer Vogelart mit viel Humor. Bei so viel Nachwuchs braucht sich der Zoo Halle auch in Zukunft keine Sorgen um die Anzahl seiner Tiere zu machen.

Besucherergebnis der Magischen Lichterwelten übertrifft alle Erwartungen

Der Bergzoo bedankt sich bei den Besuchern, allen Partnern und Sponsoren sowie den Anwohnern

Halle. Zoo. Die Magischen Lichterwelten sind am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen und das mit einem sensationellen Besucherergebnis. Insgesamt kamen im fünfwöchigen Veranstaltungszeitraum 93.228 Besucher! Damit wurde selbst das bereits sehr gute Besuchsergebnis einer ähnlich gearteten Ausstellung des Zoo Köln mit rund 66.000 Besuchern weit übertroffen. Zudem brach der Bergzoo gleich zweimal den Tagesbesucherrekord seines weltweit agierenden chinesischen Partners mit jeweils über 7000 Besuchern an einem einzigen Abend. Allein in den letzten drei Tagen kamen 15.000 Besucher um die Magischen Lichterwelten zu erleben.

Rückblickend sagt Zoodirektor Dr. Dennis Müller: “Dieses Ergebnis hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Realistisch hatten wir mit 40.000 Besuchern gerechnet und im Stillem auf maximal 60.000 gehofft. Mit dieser nun weit darüber hinaus gehenden Besucheranzahl hat jedoch keiner gerechnet. Ich möchte mich daher bei den Besuchern aus ganz Mitteldeutschland sowie teils von weiter her für Ihr Interesse und den Besuch bei uns herzlich bedanken. Mein besonderer Dank gilt natürlich meinem Team, welches bereits die Monate zuvor und während der Ausstellung unermüdlich an deren Planung und Umsetzung gearbeitet und einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Magischen Lichterwelten hat. Vor der gewaltigen Leistung unseres chinesischen Partnerunternehmens und seiner fleißigen Mitarbeiter habe ich zudem höchsten Respekt. Was diese planerisch und künstlerisch gemeistert haben ist höchst professionell und bewundernswert. Unser Dank gilt auch allen Sponsoren, Partnern und Medienpartnern, insbesondere der Stadtverwaltung Halle, den Stadtwerken Halle und ihrem Tochterunternehmen EVH sowie der GP Günther Papenburg AG, ohne deren Unterstützung ein Projekt dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen wäre. Nicht zuletzt möchte ich aber auch den unmittelbaren Anwohnern des Zoos danken. Diese haben es in den letzten Wochen ob des riesigen Besucheraufkommens nicht immer leicht gehabt, insbesondere was die teils schwierige Parkplatzsituation betraf. Trotz zusätzlicher Parkflächen am VFL-Stadion und einer grundsätzlich sehr guten Anbindung des Zoos an das öffentliche Verkehrsmittelnetz, wurden insbesondere an den Wochenenden die Anrainerstraßen teils hoffnungslos zugeparkt, so dass die Anwohner Mühe hatten selbst einen Parkplatz zu finden. Danke also für deren Geduld!”

Seit heute früh wird nun fleißig am Abbau der Lichterwelten gearbeitet für den rund zwei Wochen Zeit veranschlagt sind. Die Installationen werden dabei zerlegt und verpackt und für den Abtransport nach China und andere Länder vorbereitet. Währenddessen haben das Dekorationsteam und die Gärtner des Zoos bereits mit dem Frühjahrsputz und der Vorbereitung des nächsten Themen-Events begonnen – die Fantastische Osterwelt. Diese eröffnet pünktlich zum Osterferienbeginn am 24. März.

Faultiernachwuchs im Bergzoo: Es ist ein Mädchen!

Halle. Zoo. Am 26. Februar übernahm Frau Dr. Ines Brock, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Halle, in Gegenwart von Zoodirektor Dr. Dennis Müller und Frau Irmela Dorn vom “Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V.” die Patenschaft über den bis dato noch namenlosen Faultiernachwuchs des halleschen Bergzoos.

Bereits vor einem Jahr hatte Frau Dr. Brock die Patenschaft über das Faultierweibchen Charlotte übernommen, die damals bereits trächtig war. Die Politikerin war von den Faultieren und deren der Fähigkeit zur Entschleunigung so fasziniert, dass sie unbedingt auch die Patenschaft über das noch ungeborene Jungtier übernehmen wollte. Charlotte ließ sich allerdings ganz faultiertypisch sehr viel Zeit mit der Geburt. Am 6. August 2017 war es dann endlich so weit. Doch einen Namen konnte das Faultierbaby noch nicht bekommen, denn die Geschlechtsbestimmung bei Zweifingerfaultieren ist sehr schwierig und oft nicht eindeutig. Erst der genetische Test per Haarprobe brachte schließlich Gewissheit: Das Faultierkind ist ein Mädchen! Nun konnte Frau Dr. Brock ihrem Patentier auch endlich einen Namen geben: “Fiona” soll die Kleine heißen, das bedeutet “schönes, blondes Mädchen”.
“Ich möchte damit ein ganz besonderes Neugeborenes in Halle begrüßen!”, so Frau Dr. Brock. “Baby Fiona und Mutter Charlotte wird es egal sein, aber die neugeborenen Menschenkinder in Halle sollten von der Stadt alle so liebevoll begrüßt werden, ihren Müttern muss eine umfassende frühe Betreuung durch Hebammen ermöglicht werden.” Offenbar war es der Faultierfamilie doch nicht so egal, wer sie da besuchen kam. Sie reagierten ausgesprochen zutraulich auf ihre Patin und natürlich auf ihr Lieblingsfutter, gekochter Mais und Pflaumenstücke, das die Fraktionsvorsitzende der Grünen extra mitgebracht hatte.

Abrissbeginn der alten Zoogastronomie auf den Bergterrassen

Halle. Zoo. Nach nur 10 Monaten Planungszeit – im heutigen Baugeschehen rekordverdächtig – und etwas über zwei Jahren seit der Vorstellung des Zukunftskonzeptes des halleschen Bergzoos, wird nun der erste größere Schritt daraus Realität. Auf Grund seiner Bedeutung für die Besucher des Zoos, wurde dieser Schritt sogar allen anderen gegenüber vorgezogen, denn zu einem tollen Zooerlebnis gehört heutzutage auch ein entsprechendes Gastronomieangebot. Vor einigen Tagen haben nun die Vorbereitungsarbeiten zum Abriss der alten Zoo-Gastronomie auf den Bergterrassen begonnen, an die bis Jahresbeginn nur noch eine Baugrube erinnern wird.

Das seit den 50er Jahren bestehende und mehrfach umgebaute Gebäude wurde schon seit längerem nicht mehr den Ansprüchen des Zoos und seiner Besucher an eine zeitgemäße Gastronomie gerecht. Die räumlichen Gegebenheiten ließen aber keine Erweiterung des gastronomischen Angebotes zu. 
Ein Neubau war daher die einzig sinnvolle Konsequenz. Unter Leitung des halleschen Architekturbüros Großmann wird die ebenfalls in Halle ansässige Baufirma GP Papenburg bis voraussichtlich Anfang September 2018 ein neues Gastronomiegebäude auf den Bergterrassen des Zoos errichten.

Das einer modernen Almhütte nachempfundene Gebäude fügt sich sehr gut in das Zukunftskonzept des Zoos ein, welches eine thematische Präsentation der Zootiere in ihren nachempfundenen natürlichen Lebensräumen vorsieht. 

Das zweigeschossige Imbiss- und Restaurantgebäude, nebst einer neuen Toilettenanlage und Sozialräumen sowie die umliegenden Bergterrassen, werden dann das Herz der Alpenregion repräsentieren und gleichzeitig Schnittstelle zu anderen Lebensräumen sein.

Natürlich werden die Zoobesucher während der Bauzeit nicht auf eine gastronomische Versorgung verzichten müssen. Dazu wurde unter anderem das alte Zoo-Restaurant hinter dem Luchs-Kino am Zoo reaktiviert, welches insbesondere in den Wintermonaten nun bis zu 70 Gästen Platz bietet und damit mehr als doppelt so vielen Besuchern, wie sie das kleine Bistro auf den Bergterrassen aufnehmen konnte. Auch an weiteren Stellen im Zoo werden Schritt für Schritt mobile und stationäre Versorgungsstände errichtet, so dass auch während der Hauptsaison eine ausreichende Versorgung der Zoobesucher sichergestellt ist.

Hallesche Elefantenkuh Bibi ist umgezogen

Halle. Zoo. Am 16. November trat die hallesche Elefantenkuh Bibi ihre lang vorbereitete Reise nach Hodenhagen an. Ein Spezialtransportunternehmen mit umfangreicher Erfahrung im Transport von Elefanten und anderen Großtieren brachte Bibi in den nur 3 ½ Stunden Fahrtzeit entfernten Serengeti-Park. Der Transport ist dank einer detaillierten Planung komplikationslos verlaufen und inzwischen ist Bibi gut in ihrem neuen Zuhause angekommen, wo sie zur Begrüßung erst einmal eine extra Portion Heu und Möhren erhielt. Das gesamte Zooteam wird die Elefantendame sehr vermissen, ist aber in dem guten Wissen, dass der Umzug für Bibi und die anderen halleschen Elefanten die bestmögliche Lösung war.

Auf dem Transport wurde Bibi von den ihr vertrauten Pflegern des halleschen Elefantenhauses begleitet. Ein ihr besonders nahestehender Tierpfleger wird sogar eine Zeitlang in Hodenhagen bleiben, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern. Im Vorfeld hatten zwei Tierpfleger aus Hodenhagen bereits Bibi in Halle besucht, um sich gegenseitig vertraut zu machen. Im Safaripark erwartet Sie nun eine neue Herde (2 Bullen, 3 Kühe) und eine 1 Hektar große Anlage, wo sie sich sicherlich auch sehr wohlfühlen wird. Die erfahrenen Kühe in Hodenhagen werden ihr sicher eine stabile Herdenstruktur geben, in der sie hoffentlich schnell ihren Platz finden wird. Die Zusammenführung mit der neuen Herde wird dabei äußerst behutsam und stufenweise vorgenommen. Zuvor wurde durch den Zuchtbuchführer für afrikanische Elefanten in einem langwierigen aber notwendigen Auswahlverfahren der bestmögliche neue Aufenthaltsort gesucht. Dabei waren die Zusammensetzung der neuen Herde sowie die Qualität der neuen Heimatanlage für Bibi ein wesentliches Auswahlkriterium. Der inmitten eines Waldes gelegene Park ist als Zoologischer Garten anerkannt und zählt mit insgesamt 220 Hektar Fläche zu den größten Zoos Europas .

Zur Vorgeschichte
Die Elefantenkuh Bibi wurde 1985 in Simbabwe geboren und kam am 21. November 2008 mit ihrer damals erst einjährigen Tochter Panya aus dem Tierpark Berlin in den halleschen Bergzoo. Panya ist inzwischen selbst Mutter des kleinen Elefantenbullen Ayo. Leider hatte Bibi in der Vergangenheit zwei Ihrer eigenen Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt getötet, so dass sie für den halleschen Nachwuchs eine nicht einschätzbare Gefahr darstellte.

Gustav Sparfroh besucht seine Freunde im halleschen Bergzoo

Halle. Zoo. Das stadtbekannte Maskottchen der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG “Gustav Sparfroh”, übergibt auch in diesem Jahr wieder einen sehr großzügigen Spendenbeitrag an den Förderverein im halleschen Bergzoo. Damit übernehmen die engagierten Genossenschaftler bereits zum 7. Mal symbolisch die Patenschaft über die Hühnerfamilie im Bergzoo.

Die Spendensumme fließt direkt in das neueste Projekt der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e. V., die Reilsalm. Das Tor und gleichzeitige Highlight der zukünftigen Reilsalm bildet die alte “Saubucht”, ein kleines Bauerngehöft aus den 30er Jahren im Zentrum des Zoos, welches einst der namensgebenden Schweinehaltung diente. Es soll in den kommenden Monaten renoviert und zu einer Begegnungsstätte zwischen Besucher und typischen Haustierrassen, unter anderem auch aus der Alpenregion, umgewandelt werden. Die Patentiere der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG, aber auch die Minischweine und Kaninchen haben dort schon seit längerem ihr Zuhause und werden in Zukunft, auch dank der Unterstützung durch ihre Paten, eine noch schönere Umgebung erhalten.

WG FREIHEIT verlängert “Miet”-Vertrag für Zookater “Garfield”

Halle. Zoo. Er ist kein Elefant und auch kein Erdmännchen oder ein anderes typisch-populäres Zootier. Trotzdem zählt Zookater “Garfield” seit Jahren zu den Besucherlieblingen im Bergzoo Halle. Mit seinem leuchtend rotem Fell und der Art wie er die Leute umschmeichelt, hat er einen festen Platz in den Herzen der Zoobesucher gefunden. Der nicht minder beliebte Kater “Fred Freiheit” wiederum, ist das Maskottchen der Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG. Aus diesem Grund entstand bei Vorstand Dirk Neumann bereits im Vorjahr die Idee, für “Garfield” eine Tierpatenschaft zu übernehmen.

Zookater “Garfield” ist in diesem Zuge sogar ehrenhalber Mieter der WG Freiheit eG geworden, denn er wohnt in einem Katzenhaus, welches die Wohnungsgenossenschaft speziell für ihn gebaut hat. Am kommenden Dienstag verlängert die WG Freiheit mit ihrer Patenschaft somit auch symbolisch den “Mietvertrag” über Garfields Haus, welches in bester Lage auf den Bergterrassen des Zoos steht. Mit dem Zoo verbindet die WG FREIHEIT eG natürlich nicht nur das Maskottchen. “Wir sind bestrebt, den Zoologischen Garten als wichtiges Ausflugsziel für die Hallenserinnen und Hallenser zu unterstützen. Deshalb übernehmen wir symbolisch eine Tierpatenschaft, um damit eine Spende an den Zoo zu leisten” sagt der Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, Dirk Neumann.

Hallesche Zootage “Zoo Nah dran”

Halle. Zoo. Wer immer schon einmal sehen wollte, wohin die Totenkopfäffchen manchmal plötzlich verschwinden, wie gefährlich der Großkatzenhauskeller ist oder wie geschäftig es in einer Futterküche zugeht, die rund 1700 Tiere versorgen muss, kommt zu den traditionellen Zootagen im Halleschen Zoo ganz auf seine Kosten.

Die Mitarbeiter des Bergzoos gewähren seltene Einblicke in den Zoo-Alltag und seine Arbeitsbereiche, welche für Zoobesucher sonst eher verborgen sind. Als Highlights gelten dabei die Blicke hinter die Kulissen, die zahlreichen Aktions- und Infostände sowie verschiedene Sonderfütterungen bei denen die Tierpfleger mehr über ihre Schützlinge erzählen. Die Zoobesucher können dabei am eigenen Leib erfahren, wie schwierig das Schießen mit dem Blasrohr des Tierarztes oder wie schwer eine Schubkarre voller Elefantenmist ist. Eine Stempelrallye für schlaue Füchse verbindet die einzelnen Stationen und Aktionsflächen miteinander und natürlich kommen am Bastelstand auch Bastelfans nicht zu kurz.

Erste Hochzeit im Bergzoo Halle

Halle. Zoo. Am letzten Samstag erlebten Zootiere und Zoomitarbeiter eine Premiere – die erste Hochzeit in der Geschichte des Bergzoos. Melanie und Martin Schwerendt heirateten im denkmalgeschützten Großkatzenhaus des Zoo Halle. Zoodirektor Dr. Dennis Müller freute sich besonders über das Ereignis, hatte er doch selbst ebenfalls in einem Zoo geheiratet.

Bei romantischer Musik und Kerzenschein betritt Melanie Donath am Arm ihres Vaters um Punkt 12 Uhr das eigens für Hochzeit hergerichtete Großkatzenhaus. Mit einem zaghaften Lächeln und zitternden Händen biegt sie auf den Weg zum Trautisch ein. Dann hebt sie ihren Blick – und strahlt. Von da an lässt die Braut ihren Bräutigam Martin Schwerendt nicht mehr aus den Augen. Mit festen Schritten schreitet sie das Großkatzenhaus entlang, vorbei an den ca. 50 Gästen und Familienmitgliedern, immer unter den wachsamen Blicken der Raubkatzen. Da blieb auch bei den Zoomitarbeitern, die im Hintergrund den Ablauf überwachten, kein Auge trocken. Schließlich gaben sich die beiden Hallenser in romantischer Atmosphäre das Ja-Wort. 
Die Jaguare Muppet und Ladybird staunten nicht schlecht, sind sie als Zoobewohner eigentlich allerlei Publikum gewöhnt, aber eine Hochzeit gab es schließlich noch nie. Im Anschluss an die Zeremonie ging es noch zum Gruppenfoto vor die Elefantenanlage, bevor sich das Brautpaar und seine Gäste unter die überraschten Zoobesucher mischten. “Wir sind jetzt noch ganz beeindruckt von dem ganzen Geschehen!”, heißt es zwei Tage später im Dankesschreiben des Brautpaares.

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