Merseburg: 16-Jähriger beleidigt, bedroht und schlägt Bundespolizisten

Polizei

Merseburg. Bundespolizei. Am Mittwoch, den 7. April 2021 fiel einer Streife der Bundespolizei gegen 14:30 Uhr am Bahnhof Merseburg ein Jugendlicher auf. Dieser beleidigte die Bundespolizisten sowohl mit Gesten, als auch mit herablassenden Äußerungen.

Eine daraufhin durchgeführte Identitätsfeststellung verweigerte der 16-Jährige. Er war nicht bereit, sich auszuweisen, reagierte verbal sehr aggressiv und stieß einen 46-jährigen Bundespolizist mit der Hand gegen den Brustkorb. Auch die Aufforderung der Einsatzkräfte, sie für die Personalienfeststellung zum Dienstfahrzeug zu begleiten, ignorierte er vehement und wehrte sich heftig dagegen. Er sperrte sich, versuchte sich loszureißen und beleidigte und bedrohte die Beamten verbal. Erst nach der Androhung einer Durchsuchung zum Zwecke des Auffindens von Ausweispapieren lenkte der junge Mann ein und händigte seinen Personalausweis aus. Bei der sich anschließenden fahndungsmäßigen Überprüfung seiner Daten im polizeilichen Fahndungssystem wurde bekannt, dass der Deutsche bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Zudem besteht für ihn ein aktuelles Hausverbot für den Bahnhof Merseburg.

Sein gesamtes Verhalten bringt den Jugendlichen nun gleich mehrere Strafanzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Hausfriedensbruch ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erteilten ihm die Bundespolizisten einen Platzverweis, welchem er nur widerwillig nachkam. Hierbei versuchte er noch ein Dienstfahrzeug zu bespucken, was aber aufgrund des Gegenwindes fehlschlug.