Maskenverweigerer droht, Hauptbahnhof niederzubrennen

Hauptbahnhof Halle (Saale)

Halle. BPOLI. Am Sonntag, den 6. Juni 2021 bemerkte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 11.15 Uhr einen Reisenden, der nicht den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz trug. Daraufhin angesprochen gab er den Bundespolizisten unmissverständlich zu verstehen, dass er keine Maske aufsetzen wird und drohte unter anderem damit, den Bahnhof niederzubrennen. Zudem bedrohte und beleidigte er die Einsatzkräfte mit ehrverletzenden Gesten und Worten. Bei der sich anschließenden Personalienfeststellung versuchte sich der 20-Jährige der Maßnahme zu entziehen, musste festgehalten und sogar gefesselt werden.

Der Somalier wurde mit zur Dienststelle genommen und durchsucht. Nachdem seine Personalien feststanden, wurde ihm mitgeteilt, dass mehrere Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung sowie der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten gegen ihn eingeleitet werden. Zudem wird der Verstoß gegen die Pflicht des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes beanzeigt. Anschließend sprachen die Bundespolizisten dem Mann einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Halle aus und geleiteten ihn zum Ausgang. Auch hier stieß er erneut wüste Drohungen gegen den Bahnhof, andere Reisende und die Bundespolizisten aus, was zu weiteren Strafverfahren gegen den 20-Jährigen führt.