Gewinner des 26. Jugendvideopreises Sachsen-​Anhalt stehen fest

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Magdeburg. STK/MK/LSA. Die Sieger des Jugendvideopreises Sachsen-​Anhalt 2020 unter dem Motto „Get out“ stehen fest. Staats-​ und Europaminister Rainer Robra hatte die in vollständig digitalem Format stattfindende Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnet. Er zeigte sich beeindruckt von den künstlerischen Leistungen der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher und lobte ihr Engagement unter den aktuellen pandemiebedingten Umständen: „Gerade in Krisenzeiten wie diesen brauchen wir kreative Denker, die sich mit unserer Gemeinschaft auseinandersetzen, debattieren, streiten und auch medial wie künstlerisch ihre Botschaften vermitteln“.

„Ich freue mich insbesondere über die Vielzahl an Filmen, die in der neuen Kategorie „Europa – hier und jetzt“ eingereicht wurden und die sich auf kreative Art und Weise mit dem Thema Europa und seinen vielfältigen Bezügen zum Leben in Sachsen-​Anhalt auseinandersetzten“, so Robra. Der Sonderpreis in Höhe von 800 Euro wurde von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur vergeben. Geschichten aus dem europäischen Freiwilligendienst, Beiträge über die Vielfältigkeit Europas, zu unterschiedlichen Lebensverhältnissen in Ost und West sowie über europäische Begegnungen in Zeiten von Corona gehörten zu den Themen, die die jungen Teilnehmenden filmisch inszenierten.

Folgende Gewinnerinnen und Gewinner wurden gekürt:

Kategorie „ABC-​Teams“
„Freundschaft über und unter Wasser“ – Filmpädagogisches Projekt mit der Evangelischen Domgrundschule Magdeburg unter Leitung von Laura Böllstorf und Viktoria Magnucki

Kategorie „Sonderpreis Europa – hier und jetzt“
„Mein Freiwilligendienst in Europa“ von Aleš Janoušek, Fabian Erban, Hannah Zake, Johannes Erban, Tessa Buchwitz mit Unterstützung der Auslandsgesellschaft Sachsen-​Anhalt e. V.

Kategorie „Newcomer“
Platz 1: „Zeitstrafe“ von David Brosch
Platz 2: „Hunger“ von Santo Boese

Kategorie „Masterclass“:
Platz 1/bester Film: „Gestrandet“ von Robert Hirschmann

Sonderpreis: „Receuillement“ von Malvin Jäpel

Sonderpreis: „Nicht allein“ von Alexander Wiese

Dr. Henrike Franz, Leiterin der Abteilung „Internationale Zusammenarbeit, EU-​Angelegenheiten, Protokoll und Medienpolitik“ in der Staatskanzlei lobte in ihrer Funktion als Jurymitglied den Gewinner in der Sonderkategorie: „Der Beitrag ‚Mein Freiwilligendienst in Europa‘ schafft es, in wenigen Minuten in ehrlicher und kreativer Art und Weise ein breites Publikum nicht nur umfassend über viele spannende Fragen rund um den Europäischen Freiwilligendienst zu informieren, er macht auch neugierig und Lust auf mehr!“

Alle Siegerbeiträge sind auf der offiziellen Website des Jugendvideopreises unter nachfolgendem Link einsehbar: https://jugend-​video-preis.de/.

Von insgesamt 75 eingereichten Filmbeiträgen in vier Kategorien wurden durch die jeweiligen Fachjurys 33 Kurzfilme für den Wettbewerb nominiert und im Rahmen der Preisverleihung dem Publikum gezeigt. Die Filmemacherinnen und Filmemacher konnten sich über Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.300 Euro freuen.

Der 26. Jugendvideopreis wurde unterstützt von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-​Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-​Anhalt, der Lotto-​Toto-GmbH Sachsen-​Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt. Veranstalter ist der Landesverband Offene Kanäle Sachsen-​Anhalt e. V.