Staatssekretär Jürgen Ude verleiht Hugo-Junkers-Preise für Forschung und Innovation

Hugo Junkers Preis
Quelle/Grafik/Logo: hugo-junkers-preis.de

Virtuelle Preisverleihung aus dem Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle

Magdeburg/Halle. MW/LSA. Staatssekretär Dr. Jürgen Ude hat am heutigen Montag in Vertretung von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann die „Hugo-Junkers-Preise für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2020“ verliehen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Preisverleihung, die im Dezember 2020 stattfinden sollte, zunächst verschoben und als virtuelles Event nachgeholt werden. Kurz vor der virtuellen Preisverleihung hatte sich der Minister, der Schirmherr des Preises ist, nach einer Warnmeldung der Corona-App in häusliche Quarantäne begeben. Deshalb gratulierte Staatssekretär Ude den zwölf Preisträgern in vier Kategorien per Live-Stream aus dem Mitteldeutschen Multimediazentrum (MMZ) in Halle (Saale). Im vergangenen Jahr wurden trotz Pandemie rund 100 zukunftsweisende Projekte und Produkte aus Wirtschaft und Wissenschaft eingereicht.

Ausgezeichnet in vier Kategorien wurden:

  • Ein neuartiger Ansatz, bei dem mit Hilfe eines Biomarkers (Protein C9) entzündliche Gelenkerkrankungen identifiziert werden können (Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“).
  • Ein Synthesekautschuk, der mit seinen Eigenschaften sogar das natürliche Original übertrifft (Kategorie „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“).
  • Ein einzigartiges 3D-Scan Verfahren, das neue Ansätze zur Frachtvermessung im Logistikbereich liefert. (Kategorie „Innovativste Produktentwicklung / Dienstleistungen / Geschäftsmodelle“).
  • Eine auf Basis der AI-Technologie visionäre Hard-und Software-Lösung für die Vor-Ort-Aufklärung („Sonderpreis Innovativste Projekte aus dem Bereich APITs – Applied Interactive Technologies”).

Staatssekretär Ude erinnerte in Anlehnung an den Flugzeugpionier Hugo Junkers daran, dass Sachsen-Anhalt schon immer ein Land mutiger und kreativer Ideengeber war. „Daran wollen wir gerade jetzt in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche anknüpfen“, erklärte Ude. „Wir wollen die Chancen nutzen, die sich insbesondere im Bereich der Zukunftstechnologien bieten.“

Willingmann erklärte vorab, in den vergangenen vier Jahren habe das Ministerium bereits verstärkt in Wissenschaft und Wirtschaft investiert, beide Bereiche noch enger vernetzt. „Diesen Kurs müssen wir auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Die Entwicklung von Innovationen ist die Basis für mehr Wertschöpfung und damit auch für neue, hochwertige Arbeitsplätze bei uns in Sachsen-Anhalt“, so Willingmann. „Wie innovativ unser Land bereits heute aufgestellt ist, zeigen die mit dem Hugo-Junkers-Preis ausgezeichneten Projekte eindrucksvoll auf.“