Entscheidung über Kulturhauptstadt Europas 2025 ist gefallen

Magdeburg. STK/MK/LSA. Angesichts der Ernennung von Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 erklärt Staats-​ und Kulturminister Rainer Robra: „Ich gratuliere Chemnitz als der der Kulturhauptstadt Europas 2025. Aber auch Magdeburg hat sich hervorragend präsentiert. In den vergangenen Jahren sind hier mit großem Elan Pläne geschmiedet und Konzepte für die Zukunft der Stadt entwickelt worden, die nun umgesetzt werden wollen, denn auch ohne Titel sind sie nach wie vor richtig und erstrebenswert. Das Land Sachsen-​Anhalt hat die Landeshauptstadt Magdeburg bei den Vorbereitungen seit Jahren unterstützt und wird deshalb auch in der nun kommenden Phase der konkreten Realisierung der Ideen weiter an der Seite der Stadt stehen.“

Mit der heutigen Entscheidung der europäischen Jury geht eine lange Zeit der Überlegungen und Vorbereitungen zu Ende. Fast 10 Jahre lang haben in Magdeburg zuerst wenige, später immer mehr und seit dem erfolgreichen Einzug der Stadt in die zweite Auswahlrunde sehr viele Menschen sich darüber Gedanken gemacht, wie es sein könnte, wenn Magdeburg im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas werden würde. Die Stadt wurde aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet und ein Konzept entstand, mit welchen kulturellen Mitteln die Stadt Magdeburg ihre Potenziale im europäischen Kontext besser zeigen und für sich selbst weiterentwickeln kann.

Robra: „Auch wenn die Jury Magdeburg nicht ausgewählt hat, hat der langjährige Bewerbungsprozess bewiesen, mit wieviel Kreativität und Engagement die Menschen in Magdeburg und im Osten Deutschlands sich immer wieder neu erfinden und ihr Leben tatkräftig gestalten. Diese Qualitäten haben sich schon in der jahrhundertelangen wechselvollen Geschichte der Stadt gezeigt und sie sind bis heute lebendig.“