Präsenzunterricht an der Fachhochschule für Landwirtschaft startet wieder

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Start der überbetrieblichen Ausbildung in Iden in Vorbereitung

Magdeburg. MULE/LSA. Seit heute findet wieder Präsenzunterricht in den Räumlichkeiten der Fachschule für Landwirtschaft an den beiden Schulstandorten in Haldensleben und Salzwedel statt. Der Unterricht lief in den letzten Wochen auch an der Fachschule weiter. Die Wissensvermittlung wurde trotz Schließung der Schule aufgrund der geltenden Sars-CoV2-Eindämmungs-Verordnung durch digitales Lernen ermöglicht. Diese neue Form des Lehrens und Lernens erforderte sowohl bei den Schülerinnen und Schülern der Fachschule als auch der Lehrerschaft sehr viel Engagement, Phantasie und Kreativität, aber auch Disziplin, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Dank an Lehrende und Lernende

„Mir wurde berichtet, dass alle gemeinsam diese Herausforderung gut gemeistert haben. Mein Dank gilt den engagierten Lehrerinnen und Lehrern und auch allen Schülerinnen und Schülern, die mit viel Selbstorganisation und Disziplin den neuen Schulalltag gemeistert haben“, lobte Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert die Fachschule und sie kündigte an: „Künftig werden digitale Lehr- und Lernformate verstärkt in die Fachschulausbildung aufgenommen werden, da sie generell eine sinnvolle Ergänzung zum Präsenzunterricht sind.“

Prüfungsvorbereitung hat Priorität

Aber nicht alles geht digital. Daher hat in den nächsten Wochen die Prüfungsvorbereitung vor Ort absolute Priorität. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bildungsressort und der Schulleitung der Fachschule. Die Abschlussprüfungen sollen wie geplant im Juni stattfinden. Insgesamt werden 47 Fachschüler und Fachschülerinnen zur Abschlussprüfung zum Staatlich geprüften Wirtschafter bzw. Staatlich geprüften Agrarbetriebswirt in Haldenleben antreten. Erstmalig werden darüber hinaus im Juni 2020 in Salzwedel 10 Fachschülerinnen und Fachschüler die Ausbildung zum Staatlich geprüften Wirtschafter „Schwerpunkt Ökologischer Landbau“ beenden.

Dalbert: “Es liegt mir besonders am Herzen, dass den jungen Menschen in ihrer Ausbildung durch die Corona bedingten Einschränkungen möglichst keine Nachteile entstehen und das Ablegen aller Fachschulabschlüsse ermöglicht wird.“

Einhaltung der Hygiene-Regeln

Die Fachschulstandorte haben sich daher intensiv auf die Wiedereröffnung der Schule vorbereitet. Wichtig ist die Einhaltung der strengen Hygiene-Vorgaben der aktuellen Sars-CoV2-Eindämmungsverordnung. Über organisatorische Maßnahmen, wie beispielsweise kleinere Gruppen in größeren Räumen, getrennte Pausenzeiten, Bereitstellung von Masken und Desinfektionsmittel, aber auch konsequente Hinweise auf die Einhaltung des Mindestabstandes, sollen die Risiken für alle Beteiligten minimiert werden und überschaubar bleiben. Zielstellung ist, dass sich alle Beteiligten nun intensiv auf die Vorbereitung ihrer Abschlussprüfungen konzentrieren können.

Lehrbetrieb an der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Iden wird vorbereitet

Die Wiederaufnahme der überbetrieblichen Ausbildung in Iden kann vor dem Hintergrund der Corona-Eindämmungsverordnung leider noch nicht erfolgen. Im Gegensatz zur Lernsituation in der Fachschule Landwirtschaft sind die Lehrgänge in Iden neben dem theoretischen Teil von einem umfangreichen praktischen Anteil geprägt. Derzeit werden die Ergebnisse detaillierter Prüfungen ausgewertet, um die Frage zu beantworten, inwieweit durch organisatorische und inhaltliche Veränderungen auch in diesem Bereich Abstandsregelungen und anderweitige Vorgaben zur Risikominimierung eingehalten werden können. Ein entsprechendes Konzept wird erarbeitet, sodass die Wiederaufnahme der überbetrieblichen Ausbildung am Standort Iden für den kommenden Monat in den Blick genommen werden kann.