Sachsen-Anhalts Krankenhäuser: Zunahme bei Teilzeit- und geringfügiger Beschäftigung

OP Lampe

Halle. Statistisches Landesamt/LSA. Der Anteil der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten des ärztlichen Personals in Krankenhäusern Sachsen-Anhalts hat sich seit 2009 mehr als verdoppelt, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Entsprach der Anteil 2009 noch 11,3 % (468 Ärztinnen und Ärzte), so lag dieser 2019 bei 25,4 % (1 387 Ärztinnen und Ärzte). Der Anstieg war bei beiden Geschlechtern unterschiedlich stark ausgeprägt. Während 2009 noch 18,7 % der Ärztinnen (358) und 4,9 % der Ärzte (110) in Teilzeit arbeiteten oder geringfügig beschäftigt waren, erhöhte sich dieser Anteil bei den Ärztinnen 2019 auf 34,3 % (899) und bei den Ärzten auf 17,1 % (488).

Insgesamt ist zu beobachten, dass auch der Anteil der Teilzeit- und geringfügigen Beschäftigung aller Beschäftigten in den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts kontinuierlich zugenommen hat. Von den insgesamt 31.285 Beschäftigten 2019 befanden sich 40,3 % (12.614 Personen) in Teilzeit oder einer geringfügigen Beschäftigung. 2009 waren es 3 151 Beschäftigte weniger.

Die Beschäftigtenzahl im nichtärztlichen Dienst erhöhte sich zum Jahresende 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % (400 Beschäftigte) von 25.415 auf 25 815 Personen. Die Anzahl der in den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts tätigen Ärztinnen und Ärzte stieg um 177 Personen von 5.293 auf 5.470.