Sport und Spiel 2019 häufigstes Thema der öffentlich geförderten Angebote der Jugendarbeit

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Halle. Statistisches Landesamt/LSA. Auch 2019 waren 65 % der öffentlich geförderten Angebote der Jugendarbeit (2 215 Angebote) Veranstaltungen zum Themenbereich Sport und Spiel. Die Themenvielfalt umfasste ein breites Spektrum offener (906) und gruppenbezogener (495) Jugendarbeit sowie Veranstaltungen und Projekte (2 004). Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, wurden 2019 insgesamt in Sachsen-Anhalt rund 3 400 Angebote der Jugendarbeit aus öffentlichen Kassen gefördert. 78 % der Angebote (2 655) wurden von freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt, welche dafür eine pauschale oder angebotsbezogene öffentliche Förderung der Kinder- und Jugendhilfe erhielten.

Neben dem Themenbereich Sport und Spiel wurden 870 Veranstaltungen (26 %) mit der Möglichkeit sich zu Fragen der Gesellschaft, der Religion und Kultur zu informieren angeboten. Ein fast ebenso starkes Interesse wurde den Angeboten zum Thema Kunst und Kultur entgegengebracht (694; 20 %). Einen Rückgang verzeichnete der Themenschwerpunkt Gewaltprävention. Während 2017 noch knapp 10 % der Angebote Maßnahmen dazu beinhalteten, waren es 2019 nur noch knapp 6 %.

Bei den Veranstaltungen und Projekten wurden unter anderem 549 (27 %) Aus-, Fort- und Weiterbildungsseminare und 225 (11 %) Feste, Feiern oder Konzerte durchgeführt. Projektbezogene Fördermittel wurden in 558 Fällen (28 %) gewährt. Mehr als 28 % der öffentlich geförderten Angebote (969) fanden in Kooperation mit einer Schule statt. Das größte Interesse bekundeten dabei mit 55 % die ortsansässigen Grundschulen.
85 Veranstaltungen mit rund 7 600 Teilnehmenden fanden im Rahmen der internationalen Jugendarbeit statt. Bei 16 dieser Veranstaltungen lag der Durchführungsort im Ausland. 72 % der Teilnehmenden kamen aus dem asiatischen Sprachraum.

22 640 Kinder und Jugendliche nutzten für die Gruppenangebote die zur Verfügung stehenden Gruppenräume, Sportstätten, Schulgebäude und sonstige Räumlichkeiten.

Die Umsetzung und Durchführung der angebotenen Themen wurde von 8 911 Männern und Frauen ehrenamtlich pädagogisch begleitet.