Sachsen-Anhalt: Beatmungsgeräte an 21 Krankenhäuser ausgeliefert

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Magdeburg. MS/LSA. 21 Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt haben neue Beatmungsgeräte erhalten. Sie gehören zu einer Bestellung des Bundesgesundheitsministeriums für Sachsen-Anhalt. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne: „Das bringt Sachsen-Anhalt dem Ziel, die Zahl der Intensiv-Betten zu verdoppeln, einen deutlichen Schritt näher.“ Sachsen-Anhalt erhöhe die Kapazität an Beatmungsplätzen in den Krankenhäusern deutlich, um für die Versorgung von Patientinnen und Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, gut gerüstet zu sein.

Insgesamt 72 Geräte sind vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration aus verteilt worden. Dabei handelt es sich um zwei Intensivrespiratoren sowie sogenannte Heimbeatmungsgeräte und Patientenmonitore. Beliefert werden konnten Krankenhäuser im Altmarkkreis Salzwedel, im Landkreis Stendal, in Magdeburg, im Jerichower Land, in der Börde, im Salzlandkreis, im Harzkreis, in Halle, in Anhalt-Bitterfeld, im Landkreis Wittenberg und in Dessau-Roßlau.

Sachsen-Anhalt hatte gegenüber dem Bund Bedarf an mehr als 500 zusätzlichen Beatmungsgeräten gemeldet. Grimm-Benne: „Die erste Tranche konnte jetzt verteilt werden. Wir hatten zuvor in den Kliniken abgefragt, wo die jeweiligen Produkte zu den vor Ort bereits befindlichen Systemen passen.“

Der Bund unterstützt die Schaffung zusätzlicher oder vorgehaltener Intensivkapazitäten an den Krankenhäusern mit 50.000 Euro, neue Beatmungsgeräte werden ebenfalls zur Verfügung gestellt. Soweit die Krankenhäuser diese selbst beschaffen, fördert das Land das mit 35.000 Euro.

Hintergrund
Aktuell sind 26 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt, 18 dieser Patienten werden beatmet, 397 Intensivbetten sind frei, 479 Intensivbetten sind belegt.