Corona-Schutzimpfungen: Ministerin dankt Ärzteschaft und ihren Teams

Vater Marcel Stoye, Kinderärztin Katharina Polter, Tochter Fiona Stoye (8), KVSA-Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Böhme, Sarah Gebauer (medizinische Fachangestellte) und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne nach erfolgter Kinderimpfung. Foto: MS/LSA.

Magdeburg. MS/LSA. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne dankt der Ärzteschaft und ihren Praxisteams für ihren Einsatz für die Impfkampagne in Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA), Dr. Jörg Böhme, besuchte die Ministerin am Dienstag eine Magdeburger Arztpraxis, die Corona-Schutzimpfungen durchführt. „Ich bin froh, dass wir mit dem Kinderimpfstoff nun auch endlich den Kindern ab fünf Jahren Schutzimpfungen gegen Corona ermöglichen können,“ sagte die Ministerin. „Jede einzelne Impfung hilft uns weiter und trägt zu mehr Sicherheit bei.“ Gerade bei den Jüngsten sei die Beratung und Unterstützung durch Kinder- und Jugendärzte sehr wichtig und wertvoll, würdigte Grimm-Benne das Engagement der Ärzteschaft.

Seit Beginn der Impfungen Ende Dezember 2020 sind in Sachsen-Anhalt bislang mehr als 3,4 Millionen Corona-Schutzimpfungen, Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen, durchgeführt worden. Davon seien mehr als 1,7 Millionen Impfungen seit April 2021 in rund 1.300 Haus- und Facharztpraxen erfolgt. „Neben der regulären medizinischen Versorgung ist das ein wahrer Kraftakt für die Praxen“, sagte KVSA-Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Böhme. „Das Impfen gegen und das Testen auf Corona nimmt sehr viel Raum im Praxisalltag ein. Dennoch sind viele Ärzte zusätzlich auch in Fieberambulanzen sowie in Impfzentren und mobilen Impfteams im Einsatz, obwohl die Praxen aktuell einen wahren Ansturm auf die Impftermine erleben.“ Derzeit werden in den Praxen in Sachsen-Anhalt um die 100.000 Impfungen pro Woche gegeben. Impfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren sind seit Kurzem entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) möglich. „Es könnten noch mehr Impfungen durchgeführt werden, wenn die von den Ärzten benötigten und bestellten Impfdosen auch in ausreichender Menge geliefert werden würden“, so Dr. Böhme.

Laut einer Abfrage der KVSA unterstützen 87 Kinder- und Jugendärzte die Impfungen der Altersgruppe fünf bis elf Jahre, in den eigenen Praxen oder in den Impfstellen der Landkreise und kreisfreien Städte. Stellvertretend für alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte dankten die Ministerin und der KVSA-Vorstandsvorsitzende der Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Katharina Polter. Sie sagte: „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich meinen Beitrag leiste, damit das Virus nicht mehr so sehr unseren Alltag bestimmt.“