Erwerbstätigkeit 2019 in den Landkreisen Börde und Wittenberg am stärksten gestiegen

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Halle. Statistisches Landesamt/LSA. Die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt stieg 2019 gegenüber dem Vorjahr um 500 Personen auf 1 005,1 Tsd. Personen (+0,1 %), wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt. In den Landkreisen und kreisfreien Städten war keine einheitliche Entwicklung zu erkennen. Die größten prozentualen Zunahmen verzeichneten die Landkreise Börde und Wittenberg (jeweils +0,9 %) sowie die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (+0,7 %). Die stärksten anteiligen Verluste waren dagegen in den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel (-0,9 %), Mansfeld-Südharz (-0,7 %) sowie Harz (-0,5 %) zu beobachten.

2019 waren im Landesdurchschnitt 72,0 % der Erwerbstätigen in den Dienstleistungsbereichen beschäftigt. Den höchsten Erwerbstätigenanteil in den Dienstleistungsbereichen an der Gesamtwirtschaft wiesen die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (88,8 %) und die Landeshauptstadt Magdeburg (85,8 %) aus, den niedrigsten Anteil hatte der Landkreis Börde (62,1 %).
Durchschnittlich 8,6 % aller Erwerbstätigen Sachsen-Anhalts waren marginal beschäftigt, also ausschließlich geringfügig entlohnt oder kurzfristig beschäftigt oder in einer Arbeitsgelegenheit (Ein-Euro-Job) tätig. Die höchste Quote marginaler Beschäftigung hatte der Landkreis Altmarkkreis Salzwedel (10,2 %), gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (9,7 %) und dem Landkreis Stendal (9,3 %). In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau war der Anteil am niedrigsten (6,6 %).

Der Anteil der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen lag im Land bei 8,2 %. Die höchste Selbstständigenquote hatte der Landkreis Stendal (9,8 %), die niedrigsten Quoten wiesen die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (6,5 %) und die Landeshauptstadt Magdeburg (6,7 %) aus.

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Berechnungsstand der Länderergebnisse vom 22. Oktober 2020 (Bundeseckwert August 2020) basieren, handelt es sich um vorläufige Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR) und des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Dabei wurden die Kreisergebnisse der Jahre 2016 bis 2018 auf die neuen Länderergebnisse abgestimmt und das Jahr 2019 erstmals berechnet. In der Berechnung sind alle Erwerbstätigen (Selbstständige, mithelfende Familienangehörige, Beamte, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie marginal Beschäftigte) berücksichtigt, die ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt haben.

Quelle: Statistisches Landesamt/LSA.
Quelle: Statistisches Landesamt/LSA.