Ideen für die Zukunft des Mitteldeutschen Reviers vorgestellt: Kompetenzzentrum für Halle (Saale)

Fotoquelle: Staatskanzlei/LSA.

Magdeburg/Hohenmölsen. STK/LSA. Im Rahmen eines Arbeitsgespräches zwischen Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer wurden heute in Hohenmölsen Konzepte für neue Forschungsinfrastrukturen an den Standorten Hohenmölsen, Halle und Leuna diskutiert.

Vorgestellt wurden Ideen zum möglichen Aufbau eines Agrartechnologiezentrums für den Standort Hohenmölsen, für den Ausbau des Chemie- und Wasserstoffstandorts Leuna sowie für den Aufbau eines Zentrums für Digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung in Halle (Saale).

Im Rahmen des »Kompetenzzentrums für digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG)« am Standort Halle (Saale) soll erstmalig in Deutschland ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum etabliert werden, welches digitale, sensorische und physische Unterstützungssysteme entlang der gesamten Versorgungskette nutzerzentriert entwickelt, evaluiert und zielgerichtet in die Praxis transferiert. Hierfür werden die komplementären Kompetenzen aus Medizin und Pflege, Digitalisierungs- und Automatisierungstechnologien sowie Gesundheitsökonomie der beteiligten Partner zusammengeführt, um innovative Lösungen für Pflege- und Gesundheitsunterstützungssysteme zur Verfügung zu stellen. Durch institutionelle Bündelung des wissenschaftlichen Schwerpunkts „Epidemiologie & Pflegeforschung“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) mit den umfassenden Technologie- und Anwendungskompetenzen mehrerer Fraunhofer-Institute sowie der Unterstützung weiterer Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Versorgung soll ein interdisziplinär ausgerichteter Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft etabliert werden, der maßgebliche Beiträge zur Bewältigung des Pflege- und Versorgungsnotstands leisten kann.  

Ein wesentliches Merkmal des TPG liegt auf dem Aufbau eines kooperativen Innovationsökosystems für Gesundheit und Pflege im Sinne einer engenVernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Akteuren der Gesundheitsversorgung.