Sachsen-Anhalt: Zunahhme der Teilzeit- und geringfügigen Beschäftigung bei Ärzt*innen und Ärzten in Krankenhäusern

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Halle. Statistisches Landesamt/LSA. Der Anteil der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten des ärztlichen Personals in den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts hat sich seit 2008 fast verdoppelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach der Anteil 2008 noch 12,2 % (493 Ärztinnen und Ärzte), 2018 lag dieser bereits bei 23,9 % (1 264 Ärztinnen und Ärzte). Der Anstieg war bei beiden Geschlechtern unterschiedlich stark ausgeprägt. Während 2008 noch 19,8 % der Ärztinnen (366) und 5,8 % der Ärzte (127) in Teilzeit arbeiteten oder geringfügig beschäftigt waren, erhöhte sich dieser Anteil bei den Ärztinnen 2018 auf 32,8 % (838) und bei den Ärzten auf 15,5 % (426).

Insgesamt war zu beobachten, dass auch der Anteil der Teilzeit- und geringfügigen Beschäftigung aller Beschäftigten in den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts kontinuierlich zugenommen hat. Von den insgesamt 30 708 Beschäftigten 2018 befanden sich 41,2 % (12 638 Personen) in Teilzeit oder einer geringfügigen Beschäftigung. 2008 waren es 3 455 Beschäftigte weniger.

Die Beschäftigtenzahl im nichtärztlichen Dienst erhöhte sich zum Jahresende 2018 gegenüber dem Vorjahr um etwa 2 % (500 Beschäftigte) von 24 915 auf 25 415 Personen. Die Anzahl der in den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts tätigen Ärztinnen und Ärzte stieg um 10 Personen auf 5 293.