Drastische Lieferengpässe bei Impfstoffhersteller AstraZeneca

Spritzen Impfung

Magdeburg. MS/LSA. In den kommenden drei Wochen erhält Sachsen-Anhalt rund 70 Prozent weniger Impfstoffdosen des Herstellers AstraZeneca als bislang zugesichert. Für die Kalenderwochen 11 und 12 sind die Lieferungen auf jeweils 4800 Dosen reduziert worden. Der Impfstoffhersteller hatte mit Verweis auf Produktionsschwierigkeiten am Freitag drastische Lieferkürzungen in die Europäische Union angekündigt. „Das ist ein herber Dämpfer für den Impffortschritt im Land. Darauf müssen wir reagieren und unsere Verteilung anpassen“, sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne.

Die reduzierten Impfstofflieferungen werden in den kommenden beiden Wochen zu gleichen Teilen auf die Impfzentren in Magdeburg und Halle aufgeteilt. „Angesichts der geringen Menge ist eine Belieferung aller Impfzentren in Sachsen-Anhalt nicht effektiv“, kündigt Grimm-Benne an. „Zudem müssen wir vorerst die Impfungen der Polizei zurückstellen.“

Anfang April soll sich die Liefermenge für Sachsen-Anhalt wieder stabilisieren.