Zusätzliche Mund- und Nasenschutzmasken für die Landespolizei Sachsen-Anhalt

Magdeburg. MI/LSA. Bei der Landespolizei Sachsen-Anhalt sind weitere Lieferungen mit Infektionsschutzausrüstung eingetroffen. „Es handelt sich um 90.000 Mund- und Nasenschutzmasken, weitere 100.000 Mund- und Nasenschutzmasken werden im Laufe des Tages erwartet. Diese werden Einsatzbeamtinnen und Einsatzbeamten nun zur Verfügung gestellt,“ sagte Innenminister Holger Stahlknecht. Die OP-Masken werden an die Polizeiinspektionen Magdeburg, Dessau-Roßlau, Halle und Stendal, an die Polizeiinspektion Zentrale Dienste (u. a. mit Landesbereitschaftspolizei) sowie an das Landeskriminalamt und die Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt verteilt.

Weitere Beschaffungsmaßnahmen laufen, um den Bestand an Atemschutzmasken (FFP2), Einweghandschuhen, Desinfektionsmitteln sowie Schutzanzügen weiter aufzustocken.

Hintergrund:
Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) können Tröpfchen, die z. B. beim Sprechen, Niesen oder Husten ausgestoßen werden, abgefangen werden. Er dient vor allem dem Fremdschutz, da er das Gegenüber vor der Exposition möglicherweise infektiöser Tröpfchen desjenigen schützt, der den MNS trägt. Das Risiko, eine andere Person anzustecken, kann dadurch verringert werden. Der Mund-Nasenschutz soll dazu beitragen, den im Einsatz befindlichen Polizeivollzugsbeamtinnen und –beamten eine zusätzliche Möglichkeit zu geben sich untereinander und auch das polizeiliche Gegenüber zu schützen.

Unabhängig davon wurden die Polizeivollzugsbeamtinnen und –beamten ausgestattet mit Einmalhandschuhen, Händedesinfektion, Atemschutzmasken FFP 2 und Schutzanzügen. Handlungshinweise zur bestimmungsgemäßen Verwendung von Schutzausstattung wurden in der Landespolizei bekanntgegeben.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Epidemie hat die Landespolizei vorsorglich sämtliche Fortbildungsmaßnahmen ausgesetzt und den Studien und Ausbildungsbetrieb an der FH Pol auf e-learning umgestellt.

Die Landespolizei kann nach wie vor ihre Aufgaben vollumfänglich wahrnehmen. Die Personalstärke der Landespolizei wird täglich erhoben, so dass etwaige personelle Engpässe zügig ausgeglichen werden können.