Sachsen-Anhalt: 6,3 % der Schüler*innen mit ausländischer Staatsangehörigkeit

Kreide

Halle. StatLa. Im Schuljahr 2020/21 werden an den 871 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt 12 519 Schülerinnen und Schüler mit ausländischer Staatsangehörigkeit unterrichtet. Das sind 6,3 % aller Schülerinnen und Schüler. Im Schuljahr 2014/15 waren es 4 075 Schülerinnen und Schüler bzw. 2,2 %. Seitdem hat sich der Anteil nahezu verdreifacht, wobei sich die Zunahme verlangsamt hat und nun stagniert (2015/16: 3,1 %; 2016/17: 4,6 %; 2017/18: 5,6 %; 2018/19: 6,1 %; 2019/20: 6,3%). Im Bundesdurchschnitt lag der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Vorjahr bei 11,3 % und im Schuljahr 2014/15 bei 7,3 %.

Knapp die Hälfte (5 961 bzw. 47,6 %) der ausländischen Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2020/21 eine Grundschule. Der Anteil an allen Grundschülern in Sachsen-Anhalt beträgt damit 8,1 %.

Hohe Anteile ausländischer Schülerinnen und Schüler verzeichnen in Sachsen-Anhalt die kreisfreie Stadt Halle (Saale) mit 12,8 %, die Landeshauptstadt Magdeburg mit 12,7 % gefolgt von der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau mit 7,9 %. Am geringsten fällt der Anteil im Landkreis Harz aus (2,2 %).

Im Schuljahr 2020/21 sind 5 013 der 12 519 ausländischen Schülerinnen und Schüler syrischer Staatsbürgerschaft, 40,0 % % aller ausländischen Schülerinnen und Schüler. Im Schuljahr 2014/15 waren es 429 syrische Schülerinnen und Schüler; ihr Anteil an allen ausländischen Schülerinnen und Schülern betrug 10,5 %. Der Anteil mit afghanischer Staatsbürgerschaft stieg von 1,3 % (53) auf 7,9 % (987).

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte ab dem Schuljahr 2018/19 auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.